Investition in Solarenergie

Bis sich eine solche Anlage rentiert, können zehn Jahre und mehr ins Land gehen. Auf der anderen Seite enthält das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 eine Reihe von Verbesserungen auch für Privathaushalte. Unter anderem wird die sogenannte Einspeisung in das öffentliche Stromnetz wieder besser vergütet. Das gilt insbesondere für Anlagen, die den produzierten Strom vollständig einspeisen und nicht für den Eigenverbrauch verwenden. Ist die Investition in Photovoltaik jetzt also eine gute Geldanlage?

Solaranlage ohne Eigenkapital

Fakt ist, dass sich kleine, weniger leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen oder Balkonkraftwerke, die ihren Strom vollständig oder auch nur den überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeisen, nur mit Blick auf die geringeren Stromkosten lohnen. Das liegt an den hohen Anschaffungskosten, die eine solche Anlage verursacht. Die Einspeisevergütung ist zu gering, um die Anschaffungs- und Betriebskosten auf absehbare Zeit zu decken.

Der Kauf einer Solaranlage lohnt sich erst, wenn sie genug Leistung bringt. Jede selbsterzeugte Kilowattstunde Solarstrom reduziert die Verbrauchskosten. Und: Um eine Solaranlage kaufen zu können, muss man nicht unbedingt die gesamte Anschaffungssumme bar auf den Tisch legen. Durch eine intelligente Finanzierung können die Kosten erheblich reduziert werden. Die Raten werden durch den billigeren Strom gedeckt, der unmittelbar nach der Montage der Anlage zur Verfügung steht.

Die Differenz aus den Kosten für Solarstrom und der Summe, die der Versorger für seinen Strom verlangt, kann die gesamte Finanzierungsrate decken. Ausschlaggebend ist die Menge an Strom, die die Anlage produzieren kann. Zudem wird die Anschaffung mit dem neuen Erneuerbare-Energie-Gesetz durch zinsgünstige Kredite und Zuschüsse gefördert. Darüber hinaus stehen in einzelnen Bundesländern und Kommunen Fördermittel zur Verfügung.

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Von Solarenergie profitieren ohne eigenes Dach

Nicht jedes Dach ist aber für den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage geeignet. Um doch vom günstigen Solarstrom zu profitieren, kann auch in Solaranlagen auf fremden Dächern oder einen Solarpark investiert werden. Das bringt nicht nur eine staatliche Vergütung mit sich, sondern zusätzliche Steuervorteile. Die Solar Direktinvest Erfahrungen zeigen, dass dies derzeit eines der rentabelsten Geldanlagen ist. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt spielt dabei auch der ökologische Gedanke eine Rolle. Die Investition in Solarenergie bringt die Energiewende voran und hilft dem Klimaschutz.

Dabei profitieren nicht nur die Investoren, sondern auch Hauseigentümer, die sich nicht selbst um eine solche Anlage kümmern wollen oder denen die finanziellen Mittel fehlen. Sie können ihr Dach für die Installation einer Solaranlage gegen eine Pacht zur Verfügung stellen. Voraussetzung dafür ist, dass das Dach groß genug ist, die Last einer Solaranlage trägt und nach Süden mit einem Neigungswinkel von 30 bis 40 Grad ausgerichtet ist. Die Verträge zwischen Eigentümer und Pächter haben in der Regel eine Laufzeit über 20 Jahre. Die Mieteinnahmen sind also über einen langen Zeitraum sicher. Und wenn alle Voraussetzungen stimmen, ist eventuell sogar eine kostenlose Dachsanierung drin.

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