Die Präsenz von Sexbots auf Instagram nimmt stetig zu, was viele Nutzer frustriert und verunsichert. Diese lästigen Spam-Accounts können jedoch nicht nur einfach aus dem eigenen Profil verbannt werden, es gibt auch effektive Strategien, um ihnen den Zugang zu erschweren.

Was sind Sexbots und warum sind sie ein Problem?

Sexbots sind automatisierte Profile, die meist Bilder von leicht bekleideten Frauen zeigen und sexuelle Dienstleistungen anbieten. Diese Accounts enthalten oft Links zu externen Webseiten, die gefährliche Schadsoftware enthalten können. Für Nutzerinnen und Nutzer ist es daher wichtig, niemals auf solche Links zu klicken und solche Accounts sofort zu melden und zu sperren.

Beispiel eines solechen Bots
Beispiel eines solchen Bots

Wie erkennt man Sexbots?

Sexbots sind leicht zu erkennen. Sie folgen oft vielen Profilen, haben wenige Beiträge und ihre Biografien enthalten erotische Angebote und Links zu dubiosen Seiten. Die Bilder und Inhalte dieser Profile sind oft gestohlen und werden unerlaubt verwendet, was rechtlich problematisch ist.

Schritte zum Schutz vor Sexbots

1. Sexbots melden und blockieren
Sobald ein Sexbot als Follower auftaucht oder in Kommentaren aktiv wird, sollte er gemeldet und blockiert werden. Das funktioniert folgendermaßen:

    • Rufen Sie das Profil des Bots auf.
    • Auf die drei senkrechten Punkte neben dem Profilnamen klicken.
    • Wählen Sie „Melden“ und durchlaufen Sie die entsprechenden Optionen, um das Profil als Spam zu melden.
    • Den Bot blockieren, um ihm den Zugriff auf das eigene Konto zu verwehren.

    2. Kommentare und Direktnachrichten überprüfen
    Sexbots tauchen häufig in Kommentaren zu Beiträgen oder in Direktnachrichten auf. Diese Kommentare sollten sofort gelöscht und die entsprechenden Profile gemeldet werden. In den Einstellungen für Direktnachrichten können Sie außerdem festlegen, dass nur Nachrichten von Personen, denen Sie folgen, direkt in Ihrem Posteingang landen.

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    3. Markierungen und Erwähnungen einschränken
    Sexbots markieren häufig Nutzerinnen und Nutzer in Beiträgen oder Geschichten. Um dies zu verhindern, kann man in den Instagram-Einstellungen die Optionen unter „Markierungen und Erwähnungen“ anpassen. Eine nützliche Einstellung ist „Markierungen von Personen zulassen, denen du folgst“. So können Sie nicht von Bots markiert werden.

    4. Konto auf privat stellen
    Stellen Sie Ihr Profil auf privat, um sicherzustellen, dass nur bestätigte Follower Ihre Inhalte sehen können. Dies ist besonders effektiv, um unerwünschte Bots von Ihrem Profil fernzuhalten.

      Warum Sexbots immer noch ein Problem darstellen

      Sexbots werden von automatisierter Software erstellt und agieren in großer Zahl. Obwohl sie schnell gemeldet und blockiert werden können, tauchen ständig neue Profile auf. Das macht sie zu einem dauerhaften Problem auf Plattformen wie Instagram.

      Langfristige Maßnahmen gegen Sexbots

      Instagram arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung seiner Algorithmen, um solche Spam-Accounts zu erkennen und zu löschen. Nutzerinnen und Nutzer
      können dazu beitragen, indem sie verdächtige Profile regelmäßig melden und ihre eigenen Sicherheitseinstellungen optimieren.

      Fragen und Antworten zum Thema Sexbots auf Instagram

      Frage 1: Warum gibt es auf Instagram so viele Sexbots?
      Sexbots sind automatisierte Accounts, die erstellt werden, um Nutzer auf externe Webseiten zu locken. Diese Bots werden in großer Zahl erstellt, da sie aufgrund der Interaktionen und der gesammelten Daten für die Betreiber profitabel sind. Trotz der Bemühungen von Instagram, solche Accounts zu entfernen, tauchen ständig neue Bots auf, da sie automatisiert und massenhaft erstellt werden.

      Frage 2: Wie kann ich mein Profil wirksam vor Sexbots schützen?
      Um Ihr Profil zu schützen, sollten Sie die folgenden Maßnahmen ergreifen:

      • Stellen Sie Ihr Konto auf privat, um nur bestätigten Followern Zugang zu gewähren.
      • Verdächtige Accounts sofort melden und blockieren.
      • Passen Sie Ihre Markierungs- und Erwähnungseinstellungen an, um zu kontrollieren, wer Sie markieren kann.
      • Überprüfen Sie Ihre Kommentare und Direktnachrichten regelmäßig auf verdächtige Inhalte und löschen Sie diese gegebenenfalls.
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      Frage 3: Was passiert, wenn ich auf einen Link in einem Sexbot-Profil klicke?
      Das Anklicken von Links in Sexbot-Profilen kann gefährlich sein, da diese Links häufig zu Websites führen, die Schadsoftware enthalten. Diese kann Ihr Gerät infizieren, persönliche Daten stehlen oder andere Sicherheitsrisiken verursachen. Es ist daher wichtig, niemals auf solche Links zu klicken und die Profile sofort zu melden und zu sperren.

      Frage 4: Wie kann ich einen Sexbot auf Instagram melden?
      Das Melden eines Sexbots geht schnell und einfach:

      • Rufen Sie das Profil des verdächtigen Accounts auf.
      • Klicken Sie auf die drei senkrechten Punkte neben dem Profilnamen.
      • Wählen Sie „Melden“ und folgen Sie den Anweisungen, um den Account als Spam zu melden.
      • Blockieren Sie das Konto, um sicherzustellen, dass es keinen Zugriff mehr auf Ihr Profil hat.

      Frage 5: Wie wirken sich Sexbots auf mein Engagement auf Instagram aus?
      Obwohl Sexbots das Engagement durch Likes und Kommentare kurzfristig erhöhen können, sind diese Interaktionen nicht echt und tragen nicht zu einer nachhaltigen Steigerung des Profils bei. Im Gegenteil, die Präsenz von Bots kann andere echte Nutzer abschrecken und das Vertrauen in Ihr Profil verringern. Daher ist es wichtig, Bots schnell zu entfernen und zu blockieren, um eine authentische und engagierte Community zu fördern.

      Fazit

      Sexbots sind ein lästiges und potenziell gefährliches Problem auf Instagram. Mit gezielten Maßnahmen wie dem Melden und Blockieren von Spam-Accounts, dem Anpassen der Sicherheitseinstellungen und dem Vermeiden von Klicks auf verdächtige Links können Nutzerinnen und Nutzer ihr Profil schützen und zur Sauberkeit der Plattform beitragen. Ein bewusster und proaktiver Ansatz ist der Schlüssel, um die Reichweite dieser unerwünschten Bots zu minimieren.

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      Quelle: t3n

      Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
      2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)