Fake! Die Mail gibt vor, im Namen des ADAC ein „Freigabeticket“ zur Registrierung eines Rettungswerkzeugs zu verschicken. Ziel ist offenbar, Empfänger über den Button „FORMULAR LADEN“ auf eine externe Seite zu locken. Die Absenderadresse, die erfundene Pflicht und die Drohung mit Bußgeld sprechen klar gegen eine echte ADAC-Nachricht.
ADAC-Bußgeldmasche mit Rettungswerkzeug
Warnung vor betrügerischen Nachrichten im Namen von ADAC
Wortlaut der Nachricht
ID: 1782945131 [geschwärzt] | Freigabeticket Von: ADAC e.V. ([email protected]) ADAC ELEKTRONISCHES TICKET / CODES: 1782945131 BELEG / STUB HALTER [geschwärzt] KONTROLLE DATUM KLASSE HERKUNFT / REKTOR ADAC-2026 01.07.2026 A REGION PRÜF-ZONE VALIDIERUNG OFFEN / PENDING PRÜFUNGSTYP / VERORDNUNG KEIN FENSTERSICHERHEITSZERTIFIKAT PRÜFSTATION STRECKEN- ID -ZENTRALE REGISTRIERUNGSBELEG AUSDRUCKEN UND BEI KONTROLLEN DIREKT ZUSAMMEN MIT DEM WERKZEUG VORZEIGEN. Achtung Bußgeld: Fahrzeughalter sind gesetzlich verpflichtet, das zertifizierte Rettungswerkzeug (Nothammer & Gurtmesser) im Online-Portal zu registrieren. Bei Missachtung droht ein Bußgeld von bis zu €200,00. Sichern Sie Ihre Bestätigung rechtzeitig vor anstehenden Inspektionen. FORMULAR LADEN →
Warum es Fake ist
- Die Absenderadresse lautet auf die Domain fruitgrowthnerve.xyz und hat keinen erkennbaren Bezug zum ADAC.
- Die Mail behauptet eine gesetzliche Pflicht zur Online-Registrierung von Nothammer und Gurtmesser.
- Es wird mit einem Bußgeld von bis zu €200,00 Druck aufgebaut.
- Begriffe wie „Fenstersicherheitszertifikat“, „Prüf-Zone“ und „Herkunft / Rektor“ wirken unplausibel.
- Der Button „FORMULAR LADEN“ nennt keine offizielle ADAC-Adresse oder konkrete Zielseite.
- Der Maildienst hat die Links bereits aus Sicherheitsgründen deaktiviert.
Handlungstipps
- Klicken Sie nicht auf „FORMULAR LADEN“ und öffnen Sie keine Links aus dieser Mail.
- Geben Sie keine persönlichen Daten, Zahlungsdaten oder Ausweiskopien ein.
- Prüfen Sie ADAC-Mitteilungen nur über die offiziellen ADAC-Webseiten oder die bekannte Service-Hotline.
- Markieren Sie die Nachricht als Spam oder Phishing und löschen Sie sie anschließend.
- Wenn Sie bereits Daten eingegeben haben, kontaktieren Sie umgehend den ADAC und gegebenenfalls Ihre Bank.
Weitere Informationen
Ausführliche Hintergründe und Schutzmaßnahmen:
