Paketbetrug

DPD-Phishing mit Versandkosten

Warnung vor betrügerischen Nachrichten im Namen von DPD

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↳ Themenbereich: Paketbetrug – Hintergründe, typische Muster und weitere Analysen.
Screenshot: DPD-Phishing mit Versandkosten
Screenshot — Quelle: Mimikama | 03.05.2026

Was nach dem Klick passiert

Diese Screenshots zeigen die nächsten Schritte des Betrugs — etwa die gefälschte Anmeldeseite oder das Formular zur Datenabfrage. Wer hier Daten eingibt, gibt sie direkt an die Täter.

Phishing-Betrug mit DPD-Versandkosten im Internet
Phishing-Nachricht von DPD zu Versandkosten im Internet.
DPD-Phishing-E-Mail mit gefälschten Versandkosteninformationen

Wortlaut der Nachricht

DPD Ihre Sendung ist bereit zur Zustellung Aktion erforderlich, um die Lieferung abzuschließen Empfänger: Status: Sendung im Verteilzentrum Ihre Lieferung befindet sich aktuell im DPD Logistikzentrum und wartet auf Ihre Freigabe. Sendungsnummer DPD-TT-7854258-DE Lieferung abschließen Bestätigen Sie Ihre Daten und begleichen Sie ggf. anfallende Versandkosten.

Fake! Die Nachricht gibt vor, eine DPD-Sendung müsse zur Zustellung freigegeben und eine kleine Gebühr bezahlt werden. Ziel ist es, persönliche Daten und Zahlungsdaten abzugreifen. Nach dem Klick führt die Seite über eine gefälschte DPD-Zwischenseite zu einem Formular mit Kontaktangaben und Bezahlbutton.

Warum es Fake ist

  • DPD wird im Nachrichtentext genannt, doch die Aufforderung zur "Freigabe" und zu Versandkosten ist untypisch.
  • Die genannte Sendungsnummer und der Status sollen Druck erzeugen, sind aber kein Nachweis für eine echte Zustellung.
  • Die Seite imitiert DPD-Design, zeigt aber eine ungewöhnliche Zwischenmeldung mit "Paket in der Warteschleife".
  • Nach dem Klick wird eine weitere DPD-Seite mit einer gefälschten Produktübersicht und einer Gebühr von 2,85 Euro angezeigt.
  • Das Formular fragt Vorname, Nachname, Adresse, Postleitzahl, Stadt, E-Mail und Telefonnummer ab.
  • Die Bezahlseite wirkt wie ein Checkout, obwohl es nur um eine angebliche Paketfreigabe geht.
  • Die angezeigte Domain und die ungewöhnliche Abfolge von Weiterleitung, Formular und Zahlung passen nicht zu einer normalen DPD-Sendung.

Handlungstipps

  • Nicht auf die Nachricht reagieren und keine Daten auf der verlinkten DPD-Seite eingeben.
  • DPD nur über die offizielle Website oder die App prüfen, ob es überhaupt eine echte Sendung gibt.
  • Keine Versandkosten oder persönliche Daten an unbekannte Formulare übermitteln.
  • Falls schon geklickt wurde, Eingaben sofort abbrechen und keine Zahlung auslösen.
  • Bei Unsicherheit direkt den offiziellen DPD-Kundenservice kontaktieren.
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