Fake! Die Nachricht gibt vor, im Namen von OLAF eine Rückerstattung über 1.750,00 Euro zu bearbeiten. Über den Button „FORTFAHREN“ sollen Betroffene zur Eingabe persönlicher Daten gebracht werden. Nicht anklicken und keine Daten übermitteln. Wichtig zu wissen: OLAF ist keine Stelle für die Rückerstattung privater Zahlungen.
Fake: Rückerstattung über OLAF – Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung
Warnung vor betrügerischen Nachrichten im Namen von OLAF - Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung
Wortlaut der Nachricht
OLAF EUROPÄISCHES AMT FÜR BETRUGSBEKÄMPFUNG VERTRAULICHE MITTEILUNG 📋 Referenznummer: #1102284397829 Betrag: 1.750,00 € Rückerstattungsverfahren – Handlungsbedarf erforderlich Sehr geehrte Damen und Herren, Wir haben eine Anfrage zur Rückerstattung einer nicht autorisierten Zahlung in Höhe von 1.750,00 € erhalten. Um Ihre Anfrage schnellstmöglich zu prüfen und zu bearbeiten, benötigen wir einige zusätzliche Informationen von Ihnen. Bitte folgen Sie den nachstehenden Anweisungen, um den Rückerstattungsprozess einzuleiten. 📌 NÄCHSTE SCHRITTE: 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche unten 2. Überprüfen Sie Ihre persönlichen Daten 3. Bestätigen Sie die Rückerstattungsanfrage FORTFAHREN → ⚠️ Wichtiger Hinweis: Diese Anfrage muss innerhalb von 48 Stunden bearbeitet werden. Nach Ablauf dieser Frist kann die Rückerstattung nicht mehr garantiert werden. Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) Rue Joseph II, 30 - 1000 Brüssel, Belgien Diese E-Mail wurde automatisch generiert. Bitte antworten Sie nicht direkt auf diese Nachricht. © 2026 OLAF – Europäische Union. Alle Rechte vorbehalten.
Warum es Fake ist
- Der Betreff lautet "OLAF – Vertrauliche Mitteilung: Rückerstattungsverfahren #1102284397829", die Mail stammt nicht von OLAF.
- "Olaf European Anti-Fraud Office" wird als Absender vorgeschoben, die Mail-Adresse läuft aber über die Domain mail.kmutt.ac.th.
- OLAF selbst erklärt, dass echte E-Mail-Adressen der Behörde auf „@ec.europa.eu“ enden.
- OLAF kontaktiert niemals Privatpersonen, um Geld anzubieten oder bei der Rückholung von durch Betrug verlorenem Geld zu helfen.
- In der Mail wird eine hohe Summe von 1.750,00 Euro genannt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
- Der Button „FORTFAHREN“ führt zu einer externen Aktion, ohne dass ein offizieller Link sichtbar ist.
- Die Frist von 48 Stunden setzt Betroffene unter Druck.
- Die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist unpersönlich.
- Der Text behauptet eine „nicht autorisierte Zahlung“, nennt aber keine nachvollziehbaren Kontodetails oder Aktenangaben.
Handlungstipps
- Klicken Sie nicht auf „FORTFAHREN“.
- Geben Sie keine persönlichen Daten oder Zahlungsdaten ein.
- Antworten Sie nicht auf die E-Mail und gehen Sie nicht auf Forderungen ein.
- Prüfen Sie Informationen zu OLAF nur über die offiziellen EU-Webseiten.
- Leiten Sie die Nachricht, wenn sie im Arbeitsumfeld ankommt, an Ihre IT-Abteilung weiter.
- Löschen Sie die Mail, wenn Sie keine Daten eingegeben haben.
Weitere Informationen
Ausführliche Hintergründe und Schutzmaßnahmen:
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Hinweis der Redaktion
OLAF warnt selbst vor solchen Betrugsversuchen
Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung warnt ausdrücklich vor betrügerischen E-Mails, Briefen und Anrufen, bei denen sich Kriminelle als OLAF oder als OLAF-Bedienstete ausgeben: Achtung vor betrügerischen E-Mails, Briefen und Anrufen
Dabei werden laut Behörde unter anderem täuschend echt wirkende OLAF- oder EU-Logos verwendet. Häufig versprechen die Betrüger Geldzahlungen oder geben vor, bei der Rückerstattung beziehungsweise Wiedererlangung verlorenen Geldes helfen zu können.
Für den vorliegenden Fall ist die Warnung besonders eindeutig: OLAF kontaktiert Privatpersonen niemals, um ihnen Geld anzubieten oder von ihnen Geld zu verlangen – und auch nicht, um ihnen bei der Wiedererlangung von durch Betrug verlorenem Geld zu helfen. Eine angebliche OLAF-Mail, die eine Rückerstattung von 1.750 Euro verspricht und zur Eingabe persönlicher Daten auffordert, widerspricht damit unmittelbar dem von OLAF beschriebenen Vorgehen.
OLAF weist außerdem darauf hin, dass echte E-Mails der Behörde auf @ec.europa.eu enden. Abweichende Absenderadressen und falsche oder nachgeahmte Webseiten sind typische Warnzeichen für Phishing.
