Fake! Die Nachricht gibt vor, von der Bundespolizei zu stammen und verweist auf angebliche strafrechtliche Vorwürfe. Ziel ist es, Betroffene unter Druck zu setzen und zur Kontaktaufnahme über eine private Outlook-Adresse zu bewegen. Im Folgescreenshot erscheint ein gefälschtes BKA-Schreiben mit schweren Anschuldigungen, das offensichtlich Angst erzeugen soll.
Fake-Vorladung der „Bundespolizei“ mit BKA-Dokument
Warnung vor betrügerischen Nachrichten im Namen von Bundespolizei
Was nach dem Klick passiert
Diese Screenshots zeigen die nächsten Schritte des Betrugs — etwa die gefälschte Anmeldeseite oder das Formular zur Datenabfrage. Wer hier Daten eingibt, gibt sie direkt an die Täter.
Wortlaut der Nachricht
Am 03.07.26 um 07:56 schrieb BUNDESPOLIZEI Von: "BUNDESPOLIZEI" Datum: 3. Juli 2026 An: Cc: Betreff: Gefolgt vom Fall - 3 5 ❗ [email protected] ; Dieses Dokument enthält die Ihnen zur Last gelegten Tatsachen. Wir empfehlen Ihnen, das Dokument sorgfältig durchzusehen, um weitere Informationen zu erhalten, und sich mit dem für die Akte zuständigen Ansprechpartner in Verbindung zu setzen. E-mail : [email protected]
Warum es Fake ist
- Der Absender nutzt die Adresse [email protected] und keine offizielle Polizeidomain.
- Als Kontakt wird [email protected] genannt, keine behördliche E-Mail-Adresse.
- Der Betreff „Gefolgt vom Fall - 3 5 ❗“ wirkt sprachlich auffällig und unprofessionell.
- Die Mail nennt „BUNDESPOLIZEI“, das Folgedokument tritt aber als „Bundeskriminalamt“ auf.
- Im gefälschten BKA-Schreiben werden schwere Vorwürfe wie Kinderpornografie und sexueller Missbrauch eingesetzt, um Panik auszulösen.
- Das Folgedokument enthält fragwürdige Begriffe wie „Kontaktangaben der Forschungsabteilung“ und verweist erneut auf die Outlook-Adresse.
- Die angebliche vertrauliche Mitteilung enthält eine einfache Signaturgrafik und keine nachvollziehbaren offiziellen Zustellwege.
Handlungstipps
- Nicht auf die E-Mail antworten und die Outlook-Adresse nicht kontaktieren.
- Keine Anhänge öffnen und keine Daten an die angebliche Bundespolizei oder das angebliche BKA übermitteln.
- Die Nachricht als Spam oder Phishing melden und anschließend löschen.
- Bei Unsicherheit die echte Polizei über offizielle Webseiten oder bekannte Telefonnummern kontaktieren.
- Falls bereits geantwortet oder Daten übermittelt wurden, Anzeige bei der Polizei erstatten.
Weitere Informationen
Ausführliche Hintergründe und Schutzmaßnahmen:
