Fake! Die Nachricht gibt vor, im Namen des Bundesministeriums für Finanzen eine Identitätsprüfung zur Familienbeihilfe zu verlangen. Ziel ist es offenbar, über den Button persönliche Daten oder Bankdaten abzugreifen. Klicken Sie nicht auf den Link und geben Sie keine Daten ein.
Identitätsprüfungs-Masche mit FinanzOnline
Warnung vor betrügerischen Nachrichten im Namen von BMF
Wortlaut der Nachricht
Mitteilung zur Familienbeihilfe bundesministerium der finanzen 22. August 2026 12:29 Details ausblenden Von bundesministerium der finanzen An Nachrichtendetails Bundesministerium Finanzen Sehr geehrte Damen und Herren, Bestätigung Ihrer Identität erforderlich Das Bundesministerium für Finanzen hat in den letzten Wochen eine erhöhte Zusammenhang mit der Familienbeihilfe festgestellt. Um weitere unberechtigte Auszahlungen zu verhindern, muss Ihre Identität vor der nächsten Anweisung erneut bestätigt werden. 📌 Wichtig: Diese Prüfung erfolgt einmalig über FinanzOnline. Ihre Angaben werden mit den bei der Familienbeihilfe hinterlegten Daten abgeglichen. Ohne vollständigen Abschluss kann die nächste Auszahlung nicht angewiesen werden. Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus und wählen Sie anschließend Ihre Bank, um die Identitätsprüfung fortzusetzen. Identitätsprüfung jetzt starten Dieser Link ist für Sie persönlich bestimmt und bis zum 30.09.2026 gültig. Bei Fragen können Sie sich gerne an Bei Fragen können Sie sich gerne an unseren Service wenden. Mit freundlichen Grüßen Ihr BMF-Serviceteam Bundesministerium für Finanzen Johannesgasse 5 · 1010 Wien, Österreich DVR: 0001234 · UID: ATU12345678 Diese Mitteilung wurde automatisch generiert. Bitte antworten Sie nicht auf diese Nachricht.
Warum es Fake ist
- Die Absenderadresse lautet [email protected] und gehört nicht zu einer offiziellen BMF-Domain.
- Die Mail erzeugt Druck, indem sie behauptet, die nächste Auszahlung könne ohne Bestätigung nicht angewiesen werden.
- Der Text enthält einen auffälligen Sprachfehler: „eine erhöhte Zusammenhang mit der Familienbeihilfe festgestellt“.
- Die Nachricht fordert dazu auf, eine Bank auszuwählen, obwohl eine echte Behördenprüfung nicht über eine Bankauswahl in einer Mail erfolgt.
- Der Kontaktabschnitt ist fehlerhaft doppelt eingefügt: „Bei Fragen können Sie sich gerne an“ erscheint zweimal.
- Die im Footer angeführten Daten wie „DVR: 0001234“ und „UID: ATU12345678“ wirken wie Platzhalter.
Handlungstipps
- Klicken Sie nicht auf „Identitätsprüfung jetzt starten“.
- Geben Sie keine persönlichen Daten, FinanzOnline-Zugangsdaten oder Bankdaten ein.
- Prüfen Sie Mitteilungen zur Familienbeihilfe nur direkt über FinanzOnline oder die offiziellen Seiten des BMF.
- Leiten Sie verdächtige Nachrichten an die zuständige Stelle oder an Watchlist Internet weiter.
- Löschen Sie die Mail, wenn Sie keine Daten eingegeben haben.
Weitere Informationen
Ausführliche Hintergründe und Schutzmaßnahmen:
