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„Schock im Studio“ ist erfunden: Fake-Kronen-Zeitung wirbt für Investmentplattform

Warnung vor betrügerischen Nachrichten im Namen von Kronen Zeitung

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↳ Themenbereich: Investmentbetrug – Hintergründe, typische Muster und weitere Analysen.
Screenshot: „Schock im Studio“ ist erfunden: Fake-Kronen-Zeitung wirbt für Investmentplattform
Tippen Sie auf ein Warnzeichen, um zu sehen, woran Sie die Fälschung erkennen.
Screenshot — Quelle: Mimikama | 01.10.2026

Was nach dem Klick passiert

Diese Screenshots zeigen die nächsten Schritte des Betrugs — etwa die gefälschte Anmeldeseite oder das Formular zur Datenabfrage. Wer hier Daten eingibt, gibt sie direkt an die Täter.

Erfundener Dialog als Köder: Der Fake-Artikel schreibt Stocker und Meinl-Reisinger Aussagen über Einkommen und „Markvexo“ zu. Die vermeintliche politische Berichterstattung leitet so zum beworbenen Investmentangebot über.
Vom Fake-Artikel zur Dateneingabe: Anschließend erscheint eine „Markvexo“-Registrierungsseite. Sie wirbt im Screenshot damit, aus 250 Euro innerhalb von drei Tagen 9.500 Euro zu machen, und verlangt Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer.

Wortlaut der Nachricht

Schock im Studio: Christian Stocker stellt Beate Meinl-Reisinger bei ARMIN WOLF zur Rede! Stand: 30.09.2026 00:04 Uhr Was sich gestern Abend in der Sendung von ARMIN WOLF ereignete, wird bereits als einer der heftigsten politischen Schlagabtausche des Jahres gehandelt. Christian Stocker wandte sich live im Studio mit deutlichen Worten an Beate Meinl-Reisinger. Was zunächst wie ein sachliches Gespräch über Wirtschaft und soziale Verantwortung begann, endete in einem verbalen Eklat, der weitreichende Reaktionen nach sich zog. Meinl-Reisinger wirkte sichtlich überrascht, als Stocker gezielt auf ihre privaten Einkünfte und politischen Verflechtungen zu sprechen kam. Stocker begann ruhig, strukturiert – doch nach wenigen Minuten wurde sein Ton deutlich schärfer. Jetzt registrieren

Fake! Diese Seite ist kein Artikel der Kronen Zeitung. Sie imitiert deren Auftritt und erfindet einen angeblichen heftigen Schlagabtausch zwischen Christian Stocker und Beate Meinl-Reisinger bei Armin Wolf. Der Köder soll Nutzerinnen und Nutzer zu einer Investmentplattform namens „Markvexo“ führen, wo persönliche Kontaktdaten abgefragt werden. Für den behaupteten TV-Eklat gibt es keine belastbare Bestätigung.

Warum es Fake ist

  • 1Die Seite ist nicht die Website der Kronen Zeitung: In der Adresszeile steht „fjord-marmot.com“ statt der offiziellen Krone-Domain.
  • 2Das Erscheinungsbild der Kronen Zeitung wird lediglich nachgeahmt, um dem erfundenen Artikel Glaubwürdigkeit zu verleihen.
  • 3Für den behaupteten heftigen TV-Schlagabtausch zwischen Christian Stocker und Beate Meinl-Reisinger bei Armin Wolf gibt es keine belastbare Bestätigung.
  • 4Der angebliche Nachrichtenartikel enthält einen auffälligen Button „Jetzt registrieren“ – dieser führt in Richtung eines Investmentangebots.
  • 5Im Text wird plötzlich „Markvexo“ erwähnt, obwohl der angebliche Artikel zunächst wie ein politischer Bericht wirkt.
  • 6Nach dem Weiterklicken erscheint eine Seite für „Markvexo“, die aus 250 Euro innerhalb von drei Tagen 9.500 Euro machen zu können suggeriert.
  • 7Die Registrierungsseite verlangt Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer.
  • 8Die Kombination aus gefälschtem Medienauftritt, erfundener Prominenten-/Politiker-Geschichte und anschließendem Investmentangebot ist ein bekanntes Muster unseriöser Anlagewerbung.

Handlungstipps

  • Keine persönlichen Daten eingeben und über die beworbene Plattform kein Geld einzahlen.
  • Nachrichtenartikel immer über die offizielle Website oder App des jeweiligen Mediums aufrufen und nicht allein dem Aussehen einer Seite vertrauen.
  • Bei ungewöhnlichen Investmentangeboten die Internetadresse und den Anbieter unabhängig überprüfen, bevor Daten übermittelt oder Zahlungen vorgenommen werden.
  • Wer bereits Kontaktdaten angegeben hat, sollte mit Werbeanrufen und Kontaktversuchen angeblicher Berater rechnen und sich nicht zu Einzahlungen drängen lassen.
  • Wer bereits Geld überwiesen oder Zahlungsdaten bekannt gegeben hat, sollte umgehend Bank bzw. Zahlungsdienstleister kontaktieren und weitere Zahlungen stoppen.
  • Keine Fernwartungsprogramme installieren und niemandem aufgrund eines solchen Investmentangebots Zugriff auf Computer oder Smartphone gewähren.
  • Screenshots, Nachrichten, Telefonnummern, E-Mails, Überweisungsbelege und verwendete Internetadressen als Beweismittel sichern.

Hinweis der Redaktion

Gefälschte Nachrichtenseiten sind eine wiederkehrende Masche bei dubioser Investmentwerbung. Dabei werden das Erscheinungsbild bekannter Medien sowie Namen und Bilder prominenter Personen missbraucht, um Vertrauen zu erzeugen. Die Geschichten über angebliche TV-Enthüllungen, Geheimtipps oder sensationelle Verdienstmöglichkeiten sind häufig frei erfunden.

Entscheidend ist deshalb nicht nur, ob eine Seite wie ein bekanntes Nachrichtenmedium aussieht, sondern welche Internetadresse tatsächlich in der Browserzeile steht und wohin Links und Registrierungsbuttons führen.

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