Eine äußerst perfide Betrugsmasche hält im Moment Einzug: Betrüger testen mit PayPal-Überweisungen, ob das Konto existiert.
Fiese PayPal-Betrugsmasche: Gestern wurde in Waren (Müritz) ein Betrug angezeigt, welcher in unserer Region bisher sehr selten aufgetreten ist.
Auf zwei Konten einer Familie gingen Einzahlungen von einem Paypal-Konto von jeweils einem Cent ein. An sich ist so eine Überweisung auf das Konto nicht schlimm. Jedoch nutzen Betrüger diese Kleinstüberweisungen, um zu prüfen, ob dieses Konto mit entsprechender IBAN tatsächlich existiert.
Die Betrüger überweisen an eine Vielzahl von zufällig generierten Kontonummern Kleinstbeträge, also meistens die Summe von 0,01 EUR. Sofern dieser Betrag nicht zurück gewiesen wird, wissen sie, dass dieses Konto tatsächlich existiert.
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Dieses Wissen nutzen die Betrüger dann für ihre weiteren Handlungen. Meistens den Lastschrift- oder Überweisungsbetrug. Für den Fall in der Müritzstadt ebenso. Nur wenige Tage nach der Überweisung wurden von beiden Konten der Familie einmal 53 EUR und einmal 63 EUR abgebucht. Offenbar nutzte der unbekannte Tatverdächtige die Kenntnis der korrekten IBAN unberechtigt zu Zahlungen über Paypal. Die Geschädigten konnten rechtzeitig eine Rückbuchung veranlassen.
Doch auch eine andere Masche ist in Zusammenhang mit diesen Überweisungen von Centbeträgen bekannt. Im Verwendungszweck wird durch die Betrüger eine kostenpflichtige Telefonnummer hinterlassen. Wird diese dann durch die Geschädigten angerufen, entstehen horrende Kosten.
Die Polizei rät:
Wir möchten Sie bitten regelmäßig und sorgfältig Ihre Kontoauszüge zu überprüfen. Wenn Sie ungewöhnliche Umsätze – auch Überweisungen zu Ihren Gunsten – feststellen, kontaktieren Sie bitte umgehend Ihre Bank.
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Diese kann dann zum Beispiel die Überweisung mit dem Vermerk „Konto unbekannt“ abweisen, sodass die Betrüger nicht wissen, dass das Konto existiert. Auch für erforderliche Rückbuchungen müssen Fristen gewahrt werden.
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Quelle: Polizei Neubrandenburg
Artikelbild: Shutterstock / Von Tero Vesalainen
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