39 KI-Kryptoseiten sammeln Kontaktdaten für unbekannte Anbieter

Die vermeintlichen Handelsplattformen dienen offenbar vor allem als Kontaktfänger. Nach dem Absenden können die Daten bei wechselnden, nicht beaufsichtigten Anbietern landen.

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Auf 39 Websites stehen Namen wie jorvaki, levorelio, mavriten oder zarevuno. Sie werben mit KI-gestütztem Kryptohandel und verlangen zuerst Kontaktdaten. Die BaFin warnte am 23. September 2026 – wer das Formular bereits ausgefüllt hat, muss mit Folgekontakten rechnen.

Nach Erkenntnissen der BaFin besitzen die unbekannten Betreiber keine Erlaubnis. Ein rechtsgültiges Impressum fehlt ebenfalls. Die eingetragenen Daten werden demnach an Betreiber nicht beaufsichtigter Handelsplattformen weitergegeben.

Die beworbene KI-Plattform muss selbst keinen Handel anbieten. Sie dient als vorgeschalteter Köder: Erst nach der Registrierung meldet sich ein anderer Anbieter, dessen Name für Interessierte vorher nicht sichtbar war.

Krypto-Boersen.com ordnet alle 39 Adressen demselben Registrar und drei Registrierungswellen im Mai, August und September zu. Diese technische Auswertung stammt nicht von der BaFin. Sie deutet auf eine gemeinsame Infrastruktur hin, beweist aber keine gemeinsamen Hinterleute.

Welche Handelsplattformen die Daten erhalten, wissen wir nicht. Genau diese Austauschbarkeit erschwert Warnungen: Eine bekannte Einstiegsseite kann verschwinden, während Telefonnummern und E-Mail-Adressen für neue Brokerauftritte weiterverwendet werden.

Quellen

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