Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik meint dazu: wenn, dann aber bitte sicher!
Eltern haben die Verantwortung für den sicheren Umgang ihrer Kinder mit internetfähigen Geräten. Daher sollten die Eltern oder die schenkenden Verwandten und Freunde genau prüfen, ob die jeweiligen Geräte für Kinder kindgerecht eingestellt und geschützt werden können. Wenn Sie einige grundlegende Schritte beachten, können Sie die Sicherheit wesentlich erhöhen: Prüfen Sie, vor dem Kauf, die IT-Sicherheit des Gerätes.
Stellen Sie das Gerät, nach dem Kauf, entsprechend ein. Tipps finden Sie unter dem Themenbereich „Gefahren für Kinder“ und „Funktionsumfang“. Sensibiliseren Sie Ihr Kind für die Gefahren im Netz und stärken Sie dessen Fähigkeit sich selbst vor Gefahren in acht zu nehmen. Mit dem BSI für Bürger Leitfaden „Eltern-Kind-Gespräch“, finden Sie die wichtigsten Sicherheitsregeln, die Ihr Kind kennen sollte.
Infografik Smarte Geräte in die Schultüte – aber sicher!Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Risiken kennen
Mit Gefahren für Kinder im Internet assoziieren die meisten Menschen zunächst Inhalte, die als jugendgefährdend gelten. Dazu zählen gewaltverherrlichende Online-Spiele oder pornografische Angebote. In Foren und Chatprogrammen treiben bekanntermaßen auch Menschen ihr Unwesen, die dort leicht ihre wahre Identität verbergen können. Sie können mit Kindern in Kontakt kommen, um ihnen beispielsweise Drogen zu verkaufen oder sie zu einem Treffen zu animieren. Besonders riskant sind solche Kontakte, weil sie Kinder dazu verleiten können, ihre persönlichen Daten wie Name oder Anschrift preiszugeben. Daher ist es wichtig, Kinder über die Bedeutung ihrer Privatsphäre im Internet aufzuklären und sie zum verantwortungsvollen Umgang mit Zugangsdaten und Passwörtern zu führen.
Gleichzeitig sollten auch Kinder bereits im jungen Alter für die Gefahren, die jedem Internetnutzer drohen, sensibilisiert werden. Dazu gehören neben Spam vor allem Viren oder andere Schädlinge, die Computer befallen und große Schäden anrichten können. Hierbei helfen Firewalls oder Antivirenprogramme, die grundsätzlich jeder Internetnutzer stets auf dem aktuellen Stand halten sollte. Spezielle Kinderschutzprogramme unterstützen zusätzlich dabei, den zu jungen Nachwuchs vor ungeeigneten Inhalten zu schützen.
via Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
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