Gefälschte Apple Pay E-Mails im Umlauf

Achten Sie auf gefälschte Apple Pay E-Mails, die zu Phishing führen können. Mimikama schützt Sie vor Betrug und hilft, Ihre Daten sicher zu halten

Achtung: Internetnutzer/innen erhalten Rechnungen von Apple Pay.

Darin werden Käufe aufgelistet, die nie stattgefunden haben. Um ein Problem zu melden, sollen Betroffene einem Link folgen, der auf eine gefälschte Support-Seite führt. Konsument/innen dürfen hier keine Daten angeben! Kriminelle versuchen, fremde Apple-IDs zu stehlen.

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Der Bezahldienst Apple Pay ist momentan in aller Munde. Während in Deutschland bereits der Start erfolgt ist, gibt es das Angebot am österreichischen Markt noch gar nicht. Dennoch erreichen uns schon jetzt gehäuft Meldungen verwunderter Konsument/innen, die angebliche Apple Pay Rechnungen erhalten haben. Die Mails sind im klassischen Apple-Stil gehalten und könnten auf den ersten Blick für echt gehalten werden.

gefälschte Apple Pay Mail
Screenshot: Saferinternet.at

Was steckt hinter den gefälschten Apple Pay Nachrichten?

Aufgelistet werden angebliche Einkäufe, die von Mail zu Mail unterschiedlich sein können. Keiner der angezeigten Einkäufe hat je tatsächlich stattgefunden. Dadurch wird versucht, die Empfänger/innen zu verunsichern und zu einem Klick auf die Links in der Mail zu bewegen. Die wenigen funktionierenden Links führen allerdings nicht auf die echten Websites des Apple Supports. Stattdessen landet man auf gefälschten Seiten im Apple-Design, auf denen man sich mit der Apple-ID, sprich dem iTunes-Konto anmelden soll. Durch die Dateneingabe gelangen Kriminelle an fremde Login-Informationen und erhalten so Zugriff auf die Apple-IDs ihrer Opfer. Auch eine Abfrage von Kreditkarteninformationen ist möglich.

Folglich dürfen Empfänger/innen die Links aus den Mails nicht anklicken, geschweige denn Login-Daten auf den gefälschten Apple-Websites eingeben.

Wie erkennen Sie, dass die Nachricht nicht echt ist?

Sollten auch Sie derartige Apple Pay Rechnungen erhalten haben, gibt es einige Punkte, die Ihnen umgehend zeigen, dass die Nachricht nicht von Apple stammen kann:

  • Apple Pay gibt es in Österreich noch nicht. Sie können also auch noch nichts mit dem Dienst bezahlt haben.
  • Der Inhalt der Nachricht ist frei erfunden. Die angegebenen Käufe haben Sie nie getätigt.
  • Das einzige Identifikationsmerkmal in der gesamten Mail ist Ihre E-Mail-Adresse. Sonst erfolgt weder eine persönliche Ansprache, noch ist Ihr Name in der Nachricht zu finden.
  • Als Absender der Nachricht ist „iTunes“ oder „iTunes Store“ angegeben. Ein Blick auf die Mail-Adresse verrät Ihnen allerdings schnell, dass die E-Mail nicht von Apple stammen kann. Ein Beispiel für die Absendeadresse ist „[email protected]“.
  • Die meisten Verlinkungen in der Nachricht funktionieren nicht. Nur die beiden, die zum angeblichen Support führen sollen, leiten tatsächlich auf eine Website weiter. Wenn Sie mit Ihrem Mauszeiger über die angeblichen Links fahren, stellen Sie schnell fest, dass diese auf eine völlig fremde Website führen und Sie nicht bei Apple landen:

falsche Apple-Links
Die vermeintliche Verlinkung zum Support

Sie haben Ihre Daten eingegeben?

Sollten Sie dem Link gefolgt sein und Ihre Daten eingegeben haben, ändern Sie umgehend das Passwort Ihrer Apple-ID. Setzen Sie sich mit dem Apple Support in Verbindung, schildern Sie das Geschehen und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

Wenn Sie auch Kreditkartendaten bekanntgegeben haben, setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Zahlungsdienstleister in Verbindung. Womöglich ist eine Sperre Ihrer Karte notwendig, damit Sie keinen finanziellen Schaden erleiden.

Quelle: Watchlist-Internet

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