Achtung vor professionellen Betrügern!

Vorsicht vor Betrügern, die sich als Unternehmensmitglieder ausgeben! Informiere dich über die Maschen und schütze deine sensiblen Daten mit Mimikama

→Wie funktionieren betrügerische Anrufe im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Telefonbetrug.

Vorsicht vor Betrügern, die sich als hochrangige Firmenmitglieder ausgeben!

Das österreichische Bundeskriminalamt warnt vor professionellen Betrügern, die eine gefälschte Identität vorgeben.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Die Masche: Mitarbeiter eines Unternehmens werden mit einem Trick überredet, die normalen Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und sensible Informationen preiszugeben oder Geldbeträge zu überweisen. Die Polizei informiert.

Die meiste Arbeit für die Täter beginnt vor der Tat, denn sie investieren sehr viel Zeit, um so viele Hintergrundinformationen wie möglich zu sammeln.

Sie durchforsten Homepages oder soziale Medien, manchmal durchwühlen sie sogar den Müll von Personen oder Unternehmen, um so an betriebsinterne Informationen zu kommen. Außerdem besuchen sie die Unternehmen um sich ein Bild vom Tagesablauf einzelner Betriebe und Filialen zu machen.

Beispielsweise registrieren sie um welche Tageszeiten viel oder wenig Geschäftsbetrieb ist. Im Internet machen Sie die Namen und Funktionen von Vorgesetzten ausfindig. So gelingt ihnen ein hochprofessionelles Auftreten, bei dem Angestellte leicht getäuscht werden und sich zu Handlungen hinreißen lassen, die sie eigentlich gar nicht durchführen dürften.

Wie kann eine Betrugshandlung ablaufen? 

Die Täter haben verschiedene Vorgehensweisen. Oftmals melden sich die Täter telefonisch und stellen sich mit einem für Mitarbeiter bekannten Namen vor. Dabei werden die Rufnummern elektronisch manipuliert um einer unternehmensinternen Nummer zu ähneln.

Die Täter drücken sich sehr gut aus und wirken kompetent. Sie verlangen die Bekanntgabe des Codes von Ladebonkarten, die bei einer freien Kassa aktiviert und gleich wieder storniert werden sollen.

Dabei erzeugen die Täter auf professionelle Weise hohen Druck auf die Mitarbeiter. Wenn diesen Aufforderungen Folge geleistet wird, entsteht dem Unternehmen oft ein Schaden von mehreren tausend Euro, bevor der Betrug überhaupt erst erkannt wird.

Die Kriminalprävention empfiehlt

  • Seien Sie sich bewusst, dass immer wieder Betrugsversuche unternommen werden.
  • Geben Sie niemals Codes oder Passwörter am Telefon oder via E-Mail weiter.
  • Ersuchen Sie, dass sie zurückrufen dürfen. Ein seriöser Vorgesetzter wird das zulassen, ein Betrüger wird Druck machen, dass Sie nicht auflegen.
  • Das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Falle eines Betrugsanrufes sollte regelmäßig geschult werden.
  • Lassen Sie sich niemals zu unerlaubten Tätigkeiten überreden, auch wenn die Anruferin oder der Anrufer professionell und informiert wirkt.
  • Informieren Sie Ihre Vorgesetzte über verdächtige Anrufe.
  • Im Schadensfall sofort die Polizei verständigen und Anzeige erstatten.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)