So entmüllst du dein Smartphone von vorinstallierten Apps!

Entferne lästige Bloatware von deinem Smartphone und gewinne wertvollen Speicher zurück. Entdecke hilfreiche Tipps von Mimikama für dein Gerät

Kennst du schon den Begriff „Bloatware“?

Unser Kooperationspartner checked4you erklärt, was mit Bloatware gemeint ist und wie du sie loswirst:

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Manche nerven einfach nur und belegen unnötig Platz: Apps, die Smartphone-Hersteller vorab installieren. Auch wenn ihr sie nicht deinstallieren könnt, gibt es Möglichkeiten, sie abzuschalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Oft sind auf neuen Smartphones oder Tablets auch Apps, die man gar nicht will.
  • Wenn sie nerven, könnt ihr sie löschen oder deaktivieren.
  • Von Root oder Jailbreak (also dem Knacken des offiziellen Betriebssystems) raten wir ab.

Auf neuen Smartphones und Tablets sind oft Dinge drauf, die man als Nutzer gar nicht haben will: Apps, die Hersteller auf die Geräte gepackt haben. Häufig werden sie als Bloatware bezeichnet. Auch manche Netzbetreiber integrieren eigene Apps und Firmware in die Systeme. Dabei spricht man dann von Branding bzw. gebrandeten Geräten.

Das hat aber nichts mit SIM- oder Net-Lock zu tun: Das bedeutet nämlich, dass ein Handy nur im Netz eines bestimmten Anbieters funktioniert. Gebrandete Geräte können ein SIM- oder Net-Lock haben, müssen aber nicht. Vor dem Kauf am besten mal danach fragen, denn vielleicht wollt ihr nicht so lange bei einem Netzanbieter bleiben, wie ihr euer Smartphone nutzt.

Vorinstallierte Apps abschalten

Das Nervige an vorinstallierten Apps: Sie belegen Speicherplatz und lassen sich selten ganz entfernen – ob man sie nutzt oder nicht. Bei Android könnt ihr aber in den Systemeinstellungen unter Apps zumindest solche Anwendungen in der Regel deaktivieren. Dann sind sie zwar immer noch auf eurem Gerät, aber belegen außer Speicher nicht auch noch Akku- und Rechenkapazität.

Bei iOS ab Version 10 könnt ihr einige vorinstallierte Apps wie FaceTime oder iBooks vom Homescreen verbannen – wie beim Löschen jeder anderen App. Allerdings bewirkt auch das nur, dass das Symbol verschwindet; die App bleibt.

Natürlich gibt es auch den radikaleren Weg: Root (bei Android) oder Jailbreak (bei iOS). Das bedeutet, dass ihr das Betriebssystem eures Telefons so ändert, dass ihr auf sämtliche Einstellungen Zugriff habt – auch auf die, die der Hersteller eigentlich gesperrt hat. Zu empfehlen ist das insbesondere bei iOS allerdings nicht: Ihr setzt euer Gerät möglichen Sicherheitsrisiken aus. Außerdem mögen die Hersteller das nicht besonders und könnten euch die Garantie verweigern.

App-Berechtigungen einstellen

Viele Apps wollen Rechte haben, wie etwa Zugriff auf den Standort oder den Speicher etc. Damit befassen wir uns in einem separaten Artikel über App-Rechte. Bei iOS und Android ab Version 6 können sie für jede einzelne App entzogen werden.

Zusätzlich könnt ihr noch für jede App einstellen, ob sie Hinweise auf eurem Smartphone anzeigen darf. Bei Android heißt die Option „Benachrichtigungen“, bei iOS „Mitteilungen“ und ist über die Geräteeinstellungen bei jeder einzelnen App zu finden. So könnt ihr Hinweise in der Regel auch für Apps abschalten, die diese Möglichkeit in ihren eigenen Einstellungsmenüs nicht bieten.

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