Zahlreiche Anrufe besorgter Eltern und Medienanfragen bei der Polizei: „Wir möchten klarstellen, dass uns kein weiterer, gleichgelagerter Fall bekannt ist.“
Wir erhielten Anfragen zu einem Elternbrief, der gerade in sozialen Netzwerken geteilt wird.
Es geht dabei um ein Mädchen, das angeblich von einer Frau angesprochen wurde. Es handle sich dabei um eine neue Masche, um Häuser auszuspionieren:

Liebe Eltern,
aus aktuellem Anlass möchte ich Sie über einen Vorfall informieren, der einer Schülerin auf dem gestrigen Heimweg passiert ist:
Die Schülerin wurde von einer Frau angesprochen. Sie sagte dem Mädchen, dass ihr schlecht sei, sie sich ganz schwach fühle und bat darum, mit dem Kind nach Hause gehen zu dürfen, um sich kurz ausruhen zu können.
Das Mädchen reagierte richtig, lief schnell weg und kam sicher zu Hause an.
Nach Rücksprache mit der Polizei stellte sich heraus, dass dies eine neue Masche ist, um Häuser auszuspionieren.In der Schule besprechen wir mit den Kindern immer wieder, dass sie rücksichtsvoll und hilfsbereit sein sollen. Dass dies jedoch auch ausgenutzt werden kann, zeigt der oben genannte Vorfall.
Um die Kinder zu sensibilisieren, stark zu machen, aber auch um Angst zu nehmen, haben wir heute mit allen Klassen diesen Vorfall und auch mögliches Verhalten besprochen.Es ist für uns hilfreich, wenn Sie bei einem ähnlichen Vorfall neben der Polizei auch die Schule informieren würden, damit wir bei Bedarf das Thema intensiver besprechen können.
Ich hoffe, dass dieser VorfalL Ein Einzelfall war und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Die Polizei Heilbronn schreibt via Facebook:
Ein Brief an die Eltern der Grundschule in #Untereisesheim sorgt derzeit für Aufsehen in den Sozialen Medien. In diesem Brief wird vor einer neuen, der Polizei bekannten „Masche“ gewarnt.
Am Montagnachmittag soll es in der Seestraße in Untereisesheim zu einem Vorfall gekommen sein. Ein zehnjähriges Mädchen soll gegen 15 Uhr im Bereich des Feuerwehrmagazins von einer älteren Frau, dunkle Haut, dunkle Haare, dunkel gekleidet, angesprochen worden sein. Hierbei wollte die Frau offenbar, dass das Mädchen sie mit nach Hause nimmt.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs soll die Frau zudem gesagt haben, dass es ihr schlecht gehen würde. Das zehnjährige Mädchen rannte weg und offenbarte sich zuhause ihrer Mutter. Diese machte sich eigenständig im genannten Bereich auf den Weg und suchte die Frau. Anschließend wurde die #Polizei vom Sachverhalt unterrichtet.
➡️Weder die Mutter noch die Polizei konnten die ältere Frau in Untereisesheim antreffen. In dem Brief der Schule wird das Auftreten der älteren Frau als polizeibekannte Masche zum Ausspionieren von Wohnungen bezeichnet.
Wegen zahlreicher Anrufe von besorgten Eltern, diversen Medienanfragen und einem großen Echo des Falles in den sozialen Medien möchten wir klarstellen, dass der Polizei kein weiterer, gleichgelagerter Fall bekannt ist. Es scheint so also bisher ein Einzelfall und keine Masche zu sein.
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Ergebnis:
Ja, das Mädchen wurde angesprochen – die Polizei weist aber darauf hin, dass es sich bislang um einen Einzelfall handelt.
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