Hand aufs Herz: Wie hältst Du dein Handy beim Telefonieren?

Entdecke, warum immer mehr Menschen ihr Smartphone beim Telefonieren vor dem Gesicht halten. Mimikama klärt auf über diese neue Kommunikationsweise

Früher war ja alles so einfach: Man nahm den Telefonhörer in die Hand, legte die Hörmuschel ans Ohr und das Mikro an den Mund. Fertig.

Aber das Smartphone hat diesen Status quo der Hörerhaltung verändert: Immer häufiger sieht man Menschen, die ihr Smartphone vor dem Gesicht halten, während sie reden. Gut, häufig handelt es sich dabei um Sprachnachrichten, die sie aufnehmen und das Gespräch findet eher indirekt statt.

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Dennoch finden auch Telefongespräche so statt! Das Smartphone wird auf laut gestellt und jeder kann zuhören. Zugegeben, ob man das immer will, ist eine andere Geschichte. Doch warum halten Menschen dass Smartphone vor dem Gesicht anstatt am Ohr?

Kein reines Telefon!

Nun, das Smartphone ist kein reines Telefon. Telefonate sind nicht die primär dominante Funktion eines Smartphones. Wir sprechen hier nicht mehr von einem Hörer, den man wie einen Knochen in der Hand hält. Das Gerät ist kompakt und der zentrale visuelle Part ist das Display. Dieses Display hat man natürlich vor den Augen. Das bedeutet, dass man auch während eines Gesprächs die Bedienelemente nutzen kann.

Ein weiterer Punkt: Leute, habt ihr schon mal im Sommer mit dem Handy am Ohr telefoniert? Die Dinger werden warm, es wird schwitzig und man berührt ungewollt irgendwelche Buttons am Display. Unschön, wenn dann da was passiert, was man gar nicht will.

Ungewohnt!

Sicher, für alle, die im Smartphone weiterhin ein Telefon sehen, wird diese Art des Haltens ungewohnt wirken. Aber vielleicht ist es ja eine reine Kopfsache, denn in dem Moment, wo man nicht mehr an ein Telefon denkt, sondern eher an einen multifunktionalen Kommunikator, erscheint es auf einmal selbstverständlich, dass man sich die Dinger vor den Mund hält.

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Artikelbild von Antonio Guillem / Shutterstock.com

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