Es ist mehr als fraglich, ob sich Marie Antoinette heutzutage so ausgedrückt hätte, aber vielleicht denken das ja andere?
Denn wenn wir irgendetwas im Überschuss haben, dann ist es Plastik. So viel sogar, dass es ganze Plastikinseln im Meer gibt. Und weil wir einfach nicht mehr wissen, wohin mit dem Plastik, überziehen wir einfach den Salat damit. Warum? Keine Ahnung! Weil wir es können!
So soll das Plastik aussehen:
In jenem Video erhitzt eine Frau eine Schüssel mit Wasser in der Mikrowelle und taucht dann den Salat hinein (nicht ungewöhnlich, diese Methode nennt sich „Schock-Erhitzen“, um Obst und Gemüse länger haltbar zu machen). Dann nimmt sie eines der Salatblätter und zieht davon etwas ab, was tatsächlich ein wenig wie eine Plastikschicht aussieht.
Hier das Video:
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Ist ja ein Hammer! Essen wir also Plastikreis?
Nun könnten wir uns in eine wunderbare Welt der Verschwörungstheorien begeben, in der nicht nur der Reis aus Plastik ist, sondern nun auch Salat, der augenscheinlich haltbarer gemacht wird, indem er mit einer Plastikschicht überzogen wird, die wir dann mitessen. Aber nein, wir begeben uns lieber in die erstaunlichere Welt der Biologie, welche für dieses „Plastik“ sogar einen Namen hat.
„Epidermic Peeling“
Römersalat gehört zu den verbreitetsten Salatsorten in den Haushalten. Eines der großen Anbaugebiete für diese Salatsorte in den USA ist Arizona. Salate sind während der Anbauzeit manchmal Temperaturen um den Gefrierpunkt ausgesetzt, wogegen sich der Salat aber auf natürliche Art und Weise schützt: Er bildet bei kalten Temperaturen eine Schutzschicht, die man abziehen kann.
Hier erklärt ein Farmer diese Haut, welche bei der Verarbeitung des Salates nur schwer zu entfernen ist.
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Fazit
Nein, kein Plastik auf dem Salat, sondern eine natürliche Schutzreaktion der Pflanze bei kalten Temperaturen.
Wäre auch zu schön, wenn Plastik plötzlich nicht nur essbar, sondern auch verdaubar wäre… das Welthungerproblem wäre auf einen Schlag gelöst!
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