Betrug durch falschen Polizeibeamten – Warnmeldung der Polizei

Achtung: Betrug durch falsche Polizeibeamte! Mimikama warnt vor dieser gefährlichen Masche und gibt wichtige Hinweise zum Schutz vor Betrügern

→Wie funktionieren betrügerische Anrufe im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Telefonbetrug.

Die Polizei warnt ausdrücklich nochmals vor dieser Betrugsmasche!

Am Montagnachmittag, 15.07.19, kam es in Rheinfelden zu einem Betrug durch einen „falschen Polizeibeamten“. Im Laufe des Montags wurde hier eine Dame von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen und durch geschickte Gesprächsführung dazu gebracht mehrere tausend Euro an einen Abholer auszuhändigen. Tatsächlich erschien am späten Nachmittag ein Mann an der Tür und gab sich als Polizeibeamter aus. Hierbei übergab die Frau das Bargeld und etwas Schmuck an den Mann. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

In einem weiteren Fall, hat die Polizei sogar ein Phantombild veröffentlicht!

Nach der Übergabe von Bargeld an einen sogenannten falschen Polizeibeamten im Juni in Langenberg wurde ein Phantombild des Tatverdächtigen erstellt.

Die Geschädigte erhielt mehrere Anrufe von einem vermeintlichen Bekannten, der Geld benötigte, da er einen Autounfall hatte. Wenig später erhielt sie einen weiteren Anruf, in welchem sich der Anrufer als Mitarbeiter des KK 12 Gütersloh (Harald Schmidt) vorstellte. Hier wurde der Geschädigten gesagt, dass der erste Anruf durch Kriminelle getätigt wurde. Die Geschädigte erhielt weitere Anrufe von dem vermeintlichen Bekannten. Schließlich erhielt sie ein Telefonat vermeintlich von der Volksbank Bielefeld. Hier wurde ihr suggeriert, dass die Zahlung in Ordnung sei und sie die Summe zurück erstattet bekomme. Es erfolgten zwei Auszahlungen an die Person auf dem Bild (insgesamt 44.000 Euro).

Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Tatverdächtigen machen?

Tatzeit 27.06.2019 - 28.06.2019 <br /> Tatort 33449 Langenberg
Tatzeit 27.06.2019 – 28.06.2019
Tatort 33449 Langenberg

Die Polizei warnt ausdrücklich nochmals vor dieser Betrugsmasche.

Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint, insbesondere wenn Geld von Ihnen gefordert wird. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Auch Aufforderungen zu besonderer Verschwiegenheit sollten ihr Misstrauen erwecken. Die Polizei ruft Sie nicht unter der Notrufnummer 110 an. Seien sie misstrauisch, wenn Sie diese Nummer auf Ihrem Telefon sehen.

Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse und geben Sie keine persönlichen Daten (Konto-/Kreditkarten Nr., Geheimzahlen etc.) preis. Auch die Polizei wird solche Informationen von Ihnen nicht telefonisch abfragen. Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen, denn Vornamen können Hinweise auf das Lebensalter geben.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf. Wenn Sie sich unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an und fragen Sie nach. Wenn Sie glauben, Opfer eines Betruges geworden zu sein, wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle und erstatten Anzeige!

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg, Polizei NRW


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