Nein, da wird nicht wirklich der Name umbenannt. Es handelt sich um einen Werbegag.
„Citroën wird dieses Jahr 100 Jahre alt – 100 Jahre, in denen sich die Menschen in Deutschland daran versuchen, unseren Namen richtig auszusprechen.“ sagt Citroën Deutschland-Chef Wolfgang Schlimme in einem gestellten Werbevideo.
Die einzelnen Gründe und Slogans aus der Pressemeldung, die aus einer Kampagne der Werbeagentur Havas aus Düsseldorf stammen, wollen wir nicht weiter aufführen, da wir dafür nicht bezahlt werden. Daher direkt von Beginn eine klare Aussage: Es handelt sich um eine große Werbeshow, unter anderem basierend auf der falschen Aussprache des Konzernnamens durch viele Deutsche.
Es ist aber auch ein klein wenig wirklich so: Wohl jeder hat diesen Bekannten im Bekanntenkreis, der die Marke immer schon als „Zitrön“ ausgeprochen hat. Der Grund dafür ist recht einfach, denn im Deutschen ist das Trema kaum bekannt.
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Wer das Trema nicht kennt …
Tremata über einem E, wie so eines beispielsweise im Begriff Citroën auftaucht, sind im deutschen Alphabet nicht zu finden. Die Punkte über dem Buchstaben E bewirken jedoch, dass ein Diphtong, also ein Doppellaut, getrennt wird und beide Buchstaben für sich ausgesprochen werden.
Tremata kommen in der deutschen Sprache so nicht mehr vor, wurden in der Vergangenheit jedoch genutzt, um Unstimmigkeiten vorzubeugen. Lediglich bei Eigennamen, so wie eben auch Citroën, findet man noch ein Trema.
Alles nur Werbung!
Clever gemacht. Es ist auch für uns an dieser Stelle nicht sehr einfach, diese Art von Fake aufzuklären, ohne vom Werbezug mitgeschliffen zu werden, was ein wenig einen faden Beigeschmack hat.
Aber man muss es am Ende eben ganz klar sagen: Mimikama bleibt Mimikama. Und da gibt es auch keine Probleme bei der Aussprache.
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