Schnell mal auf WhatsApp geteilt, weil es ja so irre komisch aussieht: Laut Bundeskriminalamt teilen Jugendliche häufig Kinderpornografie, ohne sich Gedanken darüber zu machen.
Das BKA ermittelt derzeit gegen 21 Jugendliche, die Kinderpornografie geteilt haben. Eine Sprecherin gab an, dass gerade Minderjährige diese Inhalte oft teilen, ohne sich ausreichende Gedanken über den kinderpornografischen Charakter zu machen.
Dennoch wird ermittelt und auch nicht bagatellisiert. Auf Facebook hat das Bundeskriminalamt zudem eine Statusmeldung veröffentlicht, in der nochmals auf das Thema aufmerksam gemacht wird. In der Meldung lautet es:
Das BKA informiert:
Die Verbreitung von Kinderpornografie ist keine Bagatelle, sondern eine schwere Straftat!
❌ Vor allem über Messenger-Dienste und in den sozialen Netzwerken ist ein neues, internationales Phänomen zu beobachten: Die Weiterleitung von Videos mit sexuellen Handlungen von Kindern. Die Verbreitung dieser Dateien erfolgt oft unreflektiert, weil die Verteiler die Darstellungen, die häufig nachträglich mit Musik oder Geräuschen unterlegt wurden, lustig finden.
❌ Die gezeigten Personen werden durch die Verbreitung immer wieder zu Opfern. Im schlimmsten Fall handelt es sich um kindliche Missbrauchsopfer erwachsener Täter, die durch die Weiterleitung wieder und wieder damit konfrontiert werden.
❌ Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, das BKA und die Polizeibehörden der Bundesländer haben am 23.10.2019 wegen des Verdachts des Besitzes von kinderpornographischen Schriften die Wohnungen von 22 Tatverdächtigen in elf Bundesländern durchsucht und zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer, Smartphones und Datenträger sichergestellt.
❌ Gemeinsam ist diesen Fällen, dass sich die Versender – zumeist Jugendliche, aber auch junge Erwachsene – über die Folgen für sich selbst oder die Empfänger mehrheitlich nicht im Klaren sind.
Deswegen: Stoppt die Weiterleitung und beteiligt euch nicht an der Verbreitung!
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