Eine Datenpanne machte es möglich, dass unbekannte Zugriff auf Kundendaten des Versandhändlers Conrad Electronic SE hatten.
Conrad Electronic: 14 Millionen Datensätze waren einsehbar. Darunter Postadressen, teilweise Mail-Adressen, Fax- und Telefonnummern sowie bei knapp einem Fünftel der Daten auch IBANs.
„Der überwiegende Teil der potenziell betroffenen Daten sind Daten deutscher Kunden. Die Datenpanne ermöglichte unberechtigten Zugang auf eine einzelne Datenbank“, teilte Conrad Electronics SE auf der Webseite mit.
Hinweise, dass die Cyberkriminellen die Daten tatsächlich abgegriffen hätten, gebe es derzeit keine. Seitens Conrad Electronics SE wurde eine Informationsseite im Internet eingerichtet. Hier werden sämtliche Fragen beantwortet, Kunden können sich informieren und Fragen an das Unternehmen richten.
Vorsicht vor eventuellen Phishing-Mails
Das Unternehmen rät zu Vorsicht. Mit den Daten könnte versucht werden, Passwörter oder andere heikle Daten von Nutzern zu erhalten. Vor allem Mails, die Anhänge enthalten oder Passwörter abfragen, sollten mit Vorsicht behandelt werden.
Sicherheitskritische Informationen werden von Conrad Electronics SE nicht in E-Mails abgefragt.
Sicherheitslücke bereits geschlossen
„Unsere IT-Experten haben die Sicherheitslücke im System identifiziert und geschlossen. Die betroffenen Daten waren nicht frei im Netz zugänglich, sondern nur durch Einsatz spezieller Software auffindbar, die sich Lücken in der Sicherung von Datenbanken zunutze macht“, so Conrad Electronics SE.
Es wurde Strafanzeige beim Landeskriminalamt erstattet.
Artikelbild: Shutterstock / Von Gorodenkoff
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)
