Kein Fake: „Nervige Weihnachtslieder kein Grund für Anzeigen“

Achtung: Mimikama warnt vor absurden Anzeigen wegen Weihnachtsliedern. Nervige Musik ist kein Grund für rechtliche Schritte. Informiere dich jetzt!

So mancher möchte Amok laufen, wenn zum drölfzigsten Mal „Last Christmas“ im Radio oder im Kaufhaus läuft.

Denn oftmals geht es Mitte November bereits los: Lebkuchen, Dominosteine und Rumkugeln finden sich ohnehin schon seit Oktober in den Regalen der Supermärkte, doch nun müssen die Kunden auch noch akkustisch daran erinnert werden, dass bald Weihnachten ist.
Das würde man doch glatt sonst vergessen, oder? Also fix die Weihnachtslieder der 80er, 90er und dem Besten von heute in den Player geworfen! Der Kunde soll schließlich nicht ohne Weihnachtsgeschenk (Schlüpper für Vater? Oder doch lieber ’ne Krawatte? Was ist origineller?) den Laden verlassen.

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SCHRASTEAUS!

Zu Deutsch: „Ich raste aus“. Der innere Aufschrei, der einem widerfährt, wenn man das Wham!ageddon erlebt. Doch was macht man dann? Alles kurz und klein schlagen? Laut und falsch mitten zwischen Zipfelmännchen und Schmunzelhase mitsingen?

Oder aber vielleicht Anzeige bei der Polizei erstatten! Jawohl, das muss funktionieren, denn schließlich ist das ja schon eine Belästigung, ach was sag ich, eine akkustische Körperverletzung! Die müssen da was tun!

Dies war vielleicht auch der Grund, warum dieses Schild in einer Polizeiwache aufgehängt wurde:

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„Nervige Weihnachtslieder sind kein Grund, Anzeige zu erstatten.

Ihre Polizei“

Das Bild alleine kursiert nun auch im Internet, weswegen wir Anfragen bekamen, ob es echt sei, doch wie man oben sieht, wurde dies tatsächlich auf Twitter von der Polizei Schwaben S/W gepostet.

Für alle Ratefüchse wurde auch gleich ein entsprechender Text dazu verfasst, denn wer alle diese Weihnachtslieder erkennt (und vielleicht im Kopf anstimmt), kennt den Terror:

Last Chri…
All i want for…
Thank Go…
Santa Clau…
Feliz Na…
Alle Jahre wieder…

Aber wir wollen mal nicht so sein: Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall. So lieben natürlich auch viele Menschen sowohl alte, als auch neue Weihnachtslieder und können nicht genug davon bekommen. Und nötigenfalls kann man immer noch mit Kopfhörern einkaufen gehen oder einen anderen Musiksender einstellen.

Unsere Musikredation, die sich schon auf den neuen Star Wars-Film freut, meint jedenfalls dazu:

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