Tausend-Kontakt-Preis wird immer höher – Marketer besorgt über Leistbarkeit. Die Social-Media-Plattform Facebook wird vielen Brands allmählich zu teuer.
Laut einer Umfrage der Marketingplattform LiveIntent machen sich 85 Prozent der Werbetreibende Sorgen über Facebooks zunehmend hohen Tausend-Kontakt-Preis – also den Preis, den sie zahlen müssen, um auf der Plattform 1.000 Menschen zu erreichen.
Gegenüber Facebook „Wachsende Unzufriedenheit“
„Facebook ist neben Google Search unerlässlich für alle Brands, die ihr Geschäft vergrößern wollen. Aber es gibt wachsende Unzufriedenheit über die ständig steigenden Kosten für Werbung auf der Plattform“, sagt Kerel Cooper, Senior Vice President für Global Marketing bei LiveIntent. Früher oder später würden diese hohen Preise Facebook als Werbeplattform unattraktiv machen.
Die Analysten von LiveIntent befragten mehr als 200 Marketer, die im Oktober 2019 mehr als 100.000 Dollar (etwa 90.000 Euro) auf Facebook für Werbungen ausgegeben haben. Fast die Hälfte (42 Prozent) der Befragten haben im Jahr 2019 mehr Geld dafür investiert als im Jahr 2018. Das deckt sich mit einer früheren Studie von LiveIntent, die ergeben hat, dass der Tausend-Kontakt-Preis seit dem vergangenen Jahr um 90 Prozent gestiegen ist und weiterhin immer höher wird.
„Werbeausgaben diversifizieren“
Etwa die Hälfte (47 Prozent) der befragten Werbetreibenden befürchten, dass sie sich in Zukunft keine Facebook-Werbung mehr leisten können, falls die Preise nicht niedriger werden. „Die Vorteile von Werbung auf Facebook – wie beispielsweise ein bestimmtes Publikum mit zielgerichteten und messbaren Kampagnen zu erreichen – sind nicht nur auf diese Plattform beschränkt. Wenn Marketer angesichts der steigenden Kosten noch mithalten wollen, sollten sie ihre Werbeausgaben diversifizieren und sich auch an andere Plattformen wenden“, empfiehlt Cooper.
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via Pressetext.com, Artikelbild: Shutterstock / Sasha Ka
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