Verstörend oder hilfreich bei der Trauerbewältigung? Mutter trifft auf eine virtuelle Version ihrer verstorbenen Tochter.
Mutter trifft virtuell ihre verstorbene Tochter – Das Wichtigste zu Beginn:
Eine südkoreanische TV-Serie ermöglicht ein Treffen zwischen Mutter und Ihrer verstorbener Tochter. Viele Nutzer halten dies für einen Fake, was jedoch nicht stimmt. Die Sendung bewegt die Herzen vieler Menschen und für die Mutter wurde ein Traum wahr
„I Met You“ läßt Mutter ihre verstorbene Tochter treffen
Die Macher der südkoreanischen TV-Serie gehen davon aus, dass sich Trauer besser verarbeiten lässt, wenn man verstorbene Menschen noch einmal sehen kann. Acht Monate lang hat das Produktionsteam Arbeit in die Erstellung einer Replikantin des vor drei Jahren verstorbenen Mädchens Nayeon gesteckt.
Mutter trifft ihre Tochter in einem virtuellen Garten
Nayeon verstarb 2016 im Alter von sieben Jahren an einer seltenen, unheilbaren Krankheit. Sie war das dritte Kind von Jang Ji-sung. Die Mutter trägt Nayeons Namen und ihr Geburtsdatum als Tattoo, um sie nie zu vergessen.
Nun durfte sie in der Show „I Met You“ ihr kleines Mädchen wieder treffen.
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Ausgestattet mit einer VR-Brille und sensitiven Handschuhen steht Jang vor einem Green Screen. In einem virtuellen Garten trifft sie auf ihre Tochter. Nayeon lächelt, als ihre Mutter mit ihr redet: „Oh meine Hübsche, ich habe dich so vermisst.“ Viel mehr bringt Jang nicht über ihre Lippen, sie ist zu überwältigt und weint. Ihre Tochter versichert ihr allerdings, dass sie nun keine Schmerzen mehr habe, berichtete die „Daily Mail“.
Ein „wahr“ gewordener Traum?
Die Sendung wurde am 6. Februar ausgestrahlt und bewegte die Herzen vieler Menschen, schreibt „Aju Business Daily“.
„Vielleicht ist es ein echtes Paradies“, zitiert die Seite Jang Ju-sung, die Mutter von vier Kindern ist. „Ich habe Nayeon für einen kurzen Moment getroffen, aber es war ein sehr glücklicher Moment. Sie hat mich lächelnd gerufen. Ich denke, ein Traum, den ich immer hatte, hat sich erfüllt.“
Ein tränenreiches Ereignis, das der Mutter allerdings einen Traum erfüllte. Sie hatte sich bereit erklärt, an der Sendung teilzunehmen, um andere Menschen mit ähnlichem Schicksal zu trösten.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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