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Messenger-Dienst WhatsApp testet neue Funktion zur Bekämpfung von Fake-News
WhatsApp: Neue Funktion gegen Fake-News zu Corona – Das Wichtigste zu Beginn:
WhatsApp reagiert auf die Verbreitung von Fake-News. Falschnachrichten sollen durch die Verknüpfung mit der Google-Suche leichter entlarvt werden. Derzeit gibt es diese Funktion nur in der Beta-Version.
Bekämpfung von Fake-News
Über Corona kursieren immer wieder Fake-News auf WhatsApp. Der Druck auf das Unternehmen hat sich durch die Corona-Krise deutlich erhöht.
Nun reagiert WhatsApp und testet eine neue Funktion zur Bekämpfung von Fake-News: Ein neues Update im Beta-Programm von WhatsApp wurde gelauncht.
Suche aus WhatsApp-Chats
WABetaInfo berichtet nun, dass die neue Funktion in der Beta-Version 2.20.94 enthalten ist.
? WhatsApp beta for Android 2.20.94: what’s new?
Important new feature under development: search messages on the web (to discover fake news)!https://t.co/c5ZJghLBq6
Mit dieser Funktion sollen Nutzer Inhalte aus Chats bei Google suchen können.
Neben einer Nachricht wird ein Lupen-Symbol angezeigt. Sobald man auf dieses klickt, öffnet sich ein Pop-Up Fenster, in dem man bestätigt, ob man den Nachrichten-Inhalt im Internet suchen möchte. Der Inhalt wird dann auf Google hochgeladen.
So können beispielsweise Fremdwörter oder auch Firmennamen gesucht werden. Auch kann überprüft werden, ob es für den Inhalt eine Fake-Meldung gibt. Laut WABetaInfo ist diese Information vor allem für weitergeleitete Nachrichten gedacht.
Such-Funktion bereits im Vorjahr implementiert
Im März 2019 war in der Beta-Version 2.19.73 bereits eine Such-Funktion zur Bildersuche implementiert. Auch hier kann man nach vorheriger Zustimmung ein Bild mittels Google-Suche überprüfen, was zur Enttarnung von Fake-News beitragen soll.
Die Funktion blieb allerdings im Beta-System und ist bis dato für öffentliche WhatsApp-Versionen nicht verfügbar.
Falschnachrichten und ihre Folgen
Zu Beginn des Ausbruchs des Coronavirus wurden unzählige Meldungen zu von Regierungen beschlossenen Maßnahmen geteilt und verbreitet. Am 14. März 2020 erhielten viele WhatsApp-Nutzer Nachrichten, dass die deutsche Bundesregierung einen Shutdown verordnen wird. Auch dass Supermärkte schließen würden, war in verschiedenen Nachrichten zu lesen, was zu Hamsterkäufen geführt hatte.
Wie man heute weiß, traten beide Fälle nicht ein.
Wie wird man Beta-Tester?
Android-Nutzer haben die Möglichkeit, sich im Play Store in das Beta-Programm von WhatsApp einzutragen. Aktuell ist dieses jedoch voll. WhatsApp öffnet sein Beta-Programm immer wieder für Neuzugänge. Möchte man dabei sein und dies nicht verpassen, sollte man regelmäßig die WhatsApp-Beta Seite in Googles Play Store besuchen.
Apple-Nutzer brauchen für eine Bewerbung am Beta-Programm die gesonderte App „TestFlight“. Diese kann im App Store kostenlos heruntergeladen werden. Wird die Bewerbung angenommen, erhält man einen Einladungslink via Mail. Praktisch hier ist, dass man sich auf der „TestFlight“-Website für einen Benachrichtigungs-Service eintragen kann. So wird man verständigt, sobald ein Beta-Zugang verfügbar ist.
Zu beachten ist hier, dass die Test-Versionen oftmals instabiler und fehlerbehafteter sind als die veröffentlichten Versionen.
Quelle: hna.de
Artikelbild: Shutterstock / Von Henryk Ditze
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
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