Zoom veröffentlicht ein Update, mit dem man ungebetene Videokonferenz-Teilnehmer melden kann
Zoom erlaubt Melden von „Konferenz-Bombern“ – Das Wichtigste zu Beginn:
Zoom schärft seine Sicherheitsvorkehrungen nach und möchte „Zoombombing“ in den Griff bekommen. Unter anderem dadurch, dass User zukünftig derartige Störenfriede melden können.
„Zoombombing“ – lästig und störend
Das Videokonferenz-Tool erlebt in Zeiten der Corona-Krise starken Aufwind, wird es doch von zahlreichen Menschen genutzt, um Videocalls zu veranstalten, sei es in beruflicher oder privater Hinsicht.
Doch leider schaffen es immer wieder sogenannte „Zoombomber“, in fremde Videokonferenzen zu platzen und dort unangemessene Inhalte zu verbreiten. Vor allem Meeting-IDs aus Videokonferenzen, die nicht passwortgeschützt waren, sind leicht zugänglich.
Zoom möchte gegen Störenfriede vorgehen
Mit einem Update, das ab 26. April 2020 verfügbar sein wird, soll es möglich sein, ungebetene Teilnehmer zu melden.
„Mit diesem Feature können User einen Bericht an das Zoom-Sicherheitsteam schicken. Dadurch können wir Missbrauch unserer Plattform aufhalten. Im Notfall werden wir die Accounts von bestimmten Nutzern blockieren“, so Zoom.
Sicherheitsvorkehrungen werden geschärft
Um die Videokonferenzen für User sicherer zu gestalten, hat Zoom bereits Passwörter und Warteräume für User der Gratis-Version der App aktiviert.
Auch werden Meeting-IDs nicht mehr in der Titelleiste von Konferenzen angezeigt. Denn werden Screenshots von Meetings veröffentlicht, sind die IDs auf den ersten Blick ersichtlich, und Zoombomber haben leichtes Spiel.
Nun soll eben auch das Melden von Zoombombern zur erhöhten Sicherheit bei Videokonferenzen beitragen.
Quelle: pressetext.com
Artikelbild: Shutterstock / Von Tada Images
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Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
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