Über einen Fake-Account des designierten Staatsoperndirektors Bogdan Roščić wurde die Falschmeldung, dass Plácido Domingo verstorben sei, getwittert.
Plácido Domingo ist nicht tot – Das Wichtigste zu Beginn:
Ein Fake-Account auf Twitter, der unter dem Namen von Bogdan Roščić auftritt, postete die Nachricht, Plácido Domingo sei tot. Es handelt sich um eine Falschmeldung, die Staatsoper Wien dementiert.
Fake-Account twittert Falschmeldung
Unter dem Namen des designierten Staatsoperndirektors Bogdan Roščić twitterte ein User am 25. Mai kurz und bündig:
„Placido Domingo ist tot.“
Als Verfasser des Tweets scheint Bogdan Roščić (@RoscicWien) auf.
Der Account war erst 14 Stunden vor diesem Tweet aktiv geworden. Doch zumindest ein Medienportal berichtete bereits über den Tod des Startenors.
Staatsoper dementiert
Auf eine Anfrage der APA gab die Staatsoper bekannt, dass es sich hierbei nicht um den offiziellen Twitter-Account von Roščić handelt.
Roščić selbst gibt sich betroffen:
„Bei dem zitierten Account handelt es sich um einen Fake Account, der weder mit mir noch mit der Wiener Staatsoper etwas zu tun hat. Dass über diesen Fake-Account derartig grausame und geschmacklose Nachrichten verbreitet werden, die Menschen weltweit betroffen machen, ist auf das Allerschärfste zu verurteilen. Wir werden unsererseits nun Schritte einleiten, um diesen Account blockieren bzw. löschen zu lassen.“
Zusammenhang mit italienischem Journalisten?
20 Minuten, nachdem die Falschmeldung getwittert wurde, hieß es auf demselben Account:
„This account is hoax created by Italian journalist Tommasso Debenedetti.“
Debenedetti ist ein alter Bekannter, was das Zusammenspiel mit Fake-Nachrichten in den vergangenen Jahren angeht. Ob er auch diesmal tatsächlich dahinter steckt, ist nicht klar.
Mittlerweile ist der Tweet nicht mehr zu finden. Auch eine Suche nach dem User @RoscicWien zeigt als Ergebnis: „Dieser Account existiert nicht.“
Quelle: orf.at
Artikelbild: Shutterstock / Von s_bukley
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Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
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