So erkennst du betrügerische KäuferInnen auf willhaben, shpock und Co

Erkenne betrügerische KäuferInnen auf Plattformen wie willhaben und shpock mit Tipps von Mimikama. Schütze dich vor Betrug und sichere deinen Verkauf

→Wie kommt es zu Betrug auf Plattformen wie eBay oder Vinted? Antworten finden Sie im Leitfaden E-Commerce-Betrug.
Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Der Verkauf gebrauchter Gegenstände über shpock, willhaben, ebay und Co verläuft in der Regel unkompliziert und problemlos, es sei denn, du gerätst an unseriöse KäuferInnen.

Wie unser Kooperationspartner Watchlist Internet schreibt, behaupten KäuferInnen, dass sie den Betrag inklusive einer Versicherungsgebühr bei DHL oder einem anderen Versandunternehmen hinterlegt haben, dann handelt es sich um Betrug. Brechen Sie den Kontakt ab und ignorieren weitere E-Mails.

Kriminelle geben sich als InteressentInnen aus und täuschen VerkäuferInnen vor, das inserierte Produkt kaufen zu wollen. Unter einem Vorwand soll der Verkauf jedoch nicht wie gewohnt abgewickelt, sondern zusätzlich ein Paketdienst beauftragt werden. An dieses Unternehmen sollten dann VerkäuferInnen einen Betrag überweisen. Den überwiesenen Betrag bekommen VerkäuferInnen dann bei der Übergabe des Verkaufsgegenstandes an den Paketdienst angeblich inklusive des Verkaufspreises zurückerstattet.

DHL koordiniert keine Transaktionen auf Kleinanzeigenportalen. Diese angebliche Empfangsbestätigung ist Fake. / Quelle: Watchlist Internet
DHL koordiniert keine Transaktionen auf Kleinanzeigenportalen. Diese angebliche Empfangsbestätigung ist Fake. / Quelle: Watchlist Internet

Achtung Betrug!

Einen Betrugsversuch auf willhaben, shpock und Co erkennen Sie in der Regel daran, dass potenzielle KäuferInnen Sie auffordern, einen Geldbetrag zu überweisen. Die Kriminellen erklären Ihnen, dass Sie den Kauf über DHL oder ein anderes Versandunternehmen abwickeln wollen und Sie in Kürze ein E-Mail mit Anweisungen erhalten.

Im E-Mail – das nicht vom angeführten Unternehmen, sondern von Kriminellen stammt – wird dann behauptet, dass der Betrag inklusive einer Versicherungsgebühr vom Käufer bzw. von der Käuferin hinterlegt wurde. Zur Sicherheit der KäuferInnen müssen jedoch auch Sie einen Betrag – angeblich für die Versicherung – überweisen und diese Zahlung mittels Zahlungsbestätigung beweisen oder die Summe in Form von „Codes“ übermitteln. Erst dann wird die Ware bei Ihnen abgeholt und der Kaufpreis sowie der vorab übermittelte Betrag auf Ihr Konto überwiesen.

Sitzen potenzielle KäuferInnen im Ausland und wollen ein Speditionsunternehmen beauftragen, handelt es sich ebenfalls um Betrug. Mehr zu dieser Betrugsmasche lesen Sie hier.

Erkennen Sie den Betrug frühzeitig und brechen den Kontakt ab, ist es möglich, dass Sie weitere E-Mails erhalten. Auch Drohungen sind nicht unwahrscheinlich. Ignorieren Sie diese!

So schützen Sie sich vor BetrügerInnen in Kleinanzeigenportalen

  • Kommunizieren Sie immer über das Nachrichtenportal der Plattform. Betrügerische KäuferInnen erkennen Sie daran, dass sie per E-Mail oder WhatsApp Kontakt aufnehmen.
  • Finger weg, wenn Sie als VerkäuferIn etwas überweisen sollten.
  • Die Ware vor Ort abzuholen und dort auch gleich zu bezahlen, ist die sicherste Variante – für VerkäuferInnen und KäuferInnen.
  • Seien Sie besonders vorsichtig bei Verkäufen und Überweisungen ins Ausland.
  • Besonders günstige Angebote, aber auch überhöhte Zahlungen können verdächtig sein.
  • Kontrollieren Sie vor dem Versand, ob die Zahlung tatsächlich auf Ihrem Konto eingegangen ist.

Sie sind auf den Betrug hereingefallen?

Sie werden Ihr Geld höchstwahrscheinlich nicht mehr zurückbekommen. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Das könnte dich auch interessieren: Online-Kunden kämpfen mit Fake-Shops, Hackern und Betrügern

Quelle: Watchlist Internet
Artikelbild: Shutterstock / Von fizkes


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)