Erpressungsversuch nach Gewinnspielteilnahme

Erfahren Sie, wie Sie sich vor Fake-Gewinnspielen und Erpressungsversuchen schützen können. Mimikama bietet wichtige Informationen und Tipps dazu

→Warum sind viele Online-Gewinnspiele nicht echt? Antworten finden Sie im Leitfaden Fake-Gewinnspiele.

Immer wieder berichten wir über Fake-Gewinnspiele auf Facebook, bei denen Nutzer am Ende Ihre Daten in eine „Gewinnspielformular“ eingeben müssen.

Nachdem nun ein Nutzer bei einem vermeintlichen Gewinnspiel mitgemacht hatte, sollte dieser nun Opfer eines Betrügers geworden sein.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Die Polizei berichtet: In sozialen Medien war dem Mann ein Gewinnspiel eines Tierbedarfsanbieters angezeigt worden. Es wirkte seriös, woraufhin der Dürener über sein Smartphone sämtliche abgefragten Daten eingab. Nach dem Absenden der persönlichen Informationen erschienen unmittelbar Bilder pornographischen Inhalts auf dem Display, außerdem öffnete sich eine unbekannte Website. Der erschrockene Dürener beendete sofort alle Anwendungen.

Einige Tage später erhielt er dann auf seinem Mobiltelefon – dessen Nummer er ebenfalls bei dem angeblichen Gewinnspiel angegeben hatte – einen Anruf einer ihm unbekannten männlichen Person. Dieser Anrufer bezog sich auf das „Gewinnspiel“ und wusste von den pornographischen Bildern zu berichten.

Weiterhin gab er an, aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Daten nun alle im Smartphone des Mannes gespeicherten Kontakte zu kennen. Er werde diese nun kontaktieren und ihnen berichten, der Dürener sein pädophil – mit einer entsprechenden Gegenleistung (vermutlich finanzieller Art) könne er dies allerdings verhindern.

Der Dürener ließ sich jedoch nicht erpressen und erstattete eine Strafanzeige bei der Polizei.

Diese rät: Seien Sie vorsichtig und umsichtig, wem und wo Sie Ihre persönlichen Daten preisgeben. Lassen Sie sich nicht von Gewinnversprechen blenden. Betrügerische Online-Auftritte sind so täuschend echt gemacht, dass der Nutzer kaum eine Chance hat, den Betrug rechtzeitig zu erkennen.

Quelle: Polizei Düren
Artikelbild: Shutterstock.com / Von Indian Stock


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)