Geprellte Opfer – Hoher Schaden durch falsche Polizeibeamte!

Schützen Sie sich vor Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Mimikama informiert über aktuelle Maschen und gibt Tipps zur Prävention

📖Wie funktionieren betrügerische Anrufe im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Telefonbetrug.

Betrüger sind immer darauf aus, ihren Opfern zu schaden. Dieses Mal haben sie es geschafft, sich eine große Beute zu sichern.

Am Sonntagnachmittag wurde nun bekannt, dass falsche Polizeibeamte ein Opfer mit ihren psychologischen Tricks hinters Licht führten und Beute von mehreren 10.000 Euro machten. In dem angezeigten Fall gaben sich die Täter als Polizeibeamte aus, welche die Vermögenswerte des kontaktierten Ehepaares „sichern“ wollten.

Die Masche

Oftmals erzählen die Täter in diesem Zusammenhang die Geschichte, dass es in der Nähe zu Einbrüchen gekommen sei und man aus diesem Grund die Wertgegenstände und Bargeld der Opfer „dokumentieren“ müsse. Wenn es dann zu einem Einbruch gekommen sei, könne man, wenn man Diebesgut auffindet, dieses den Geschädigten wieder zuordnen und somit der Polizei helfen, die Täter dingfest zu machen.

Die Wertgegenstände sollten demnach an die angeblichen Polizeibeamten übergeben werden, welche diese nach erfolgter Dokumentation natürlich wieder zurückgeben. Dies geschah leider nicht und somit waren Bargeld und Münzsammlungen im Wert von mehreren 10.000 Euro verschwunden.

Augenscheinlich hatten die Täter mehrere Tage Kontakt mit dem Ehepaar und ließen es nach einem einmaligen Kontakt nicht mehr aus ihren „Fängen“. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110.

Verhaltentipps:

Merke! Die Polizei meldet sich NIE mit der Notfallnummer 110.

Das rät die Polizei Opfern von falschen Polizeibeamten

  • Sollte Ihnen ein Anruf zweifelhaft erscheinen, gehen Sie nicht
    auf das Gespräch ein. Werden Sie im Internet kontaktiert und
    sollen angeworben werden, gehen Sie auf diese Angebote nicht
    ein.
  • Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Geld oder Wertsachen
    herauszugeben.
  • Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an – das tun
    nur Betrügerinnen und Betrüger. Rufen Sie Ihre örtliche
    Polizeidienststelle an und schildern den Sachverhalt.
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskunft zu Ihren persönlichen oder
    finanziellen Verhältnissen.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern
    legen einfach den Hörer auf.
  • Öffnen Sie Unbekannten nicht die Tür.
  • Übergeben Sie Unbekannten kein Geld oder Wertsachen.
    Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie
    sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle und erstatten Anzeige.
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