Antifa Emskirchen: Ein Troll-Account verbreitet Hass und Lügen

Wie Fake-Profile gezielt gesellschaftliche Spaltung und Empörung fördern

→Warum glauben Menschen an falsche Inhalte? Antworten finden Sie im Leitfaden Psychologie der Desinformation.

Der Fake-Account „Antifa Emskirchen“ sorgt auf X (ehemals Twitter) für Aufruhr. Dieser Troll-Account, der mittlerweile vorübergehend eingeschränkt wurde, verbreitete absurde Lügen und Hetze gegen die Antifa. Dabei nutzte er den Tod eines Polizisten in Mannheim, wir haben HIER darüber berichtet, um abscheuliche Beiträge und Screenshots zu veröffentlichen und gab sich fälschlicherweise als „Antifa Emskirchen“ aus.

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Screenshot: "Anitfa Emskrichen" Troll-Account
Screenshot: „Anitfa Emskrichen“ Troll-Account

Rechtspopulismus und Hetze im Namen der Antifa. In diesem Fall „Antifa Emskirchen“

Auch andere Nutzer auf „X“ warnen bereits davor:

Antifa Emskirchen: Ein Troll-Account verbreitet Hass und Lügen – mimikama.org
Screenshot: X vom 5.6.2024
Antifa Emskirchen: Ein Troll-Account verbreitet Hass und Lügen – mimikama.org
Screenshot: X vom 5.6.2024

Der Fake-Account, der mittlerweile neu angelegt wurde, zeigte offen seine rechtspopulistische Gesinnung mit Aussagen wie „schwarz-rot-gold ist bunt genug“.

Antifa Emskirchen: Ein Troll-Account verbreitet Hass und Lügen – mimikama.org
Screenshot: X vom 5.6.2024

In diesen Äußerungen schwingt ein gefährlicher Mix aus LGBTQIA+-Feindlichkeit, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit mit. Solche Troll-Accounts sind nicht neu, aber ihre Qualität und Raffinesse auf Social-Media erreichen neue Höhen.

Wie Fake-Accounts die Gesellschaft spalten

Das Ziel solcher Accounts ist klar: Sie wollen gezielt polarisieren und die Gesellschaft spalten. Dies geschieht durch reißerische Kommentare und provokante Aussagen, die Empörung auslösen sollen.

Wie t-online.de bereits 2019 berichtete, stahlen Unbekannte die Identität einer jungen Mutter, um unter ihrem Namen abstoßende Kommentare über den Tod eines Feuerwehrmanns in Augsburg zu veröffentlichen​ (www.t-online.de)​.

T-Online schreibt: „Bei den Hasskommentaren gibt es eine Verbindung! t-online.de liegt eine Liste vor, wer einen der empörenden Tweets geliked hat, bevor er gelöscht wurde. Die wenigen Likes kamen zum großen Teil von Nutzern, die sich früheren Tweets zufolge regelmäßig mit dem ‚Drachenlord‘ befassen. Auf eine Nachfrage reagierten sie zunächst nicht. In der Vergangenheit hatte auch eine angebliche ‚Antifa Emskirchen‚ mit absurden Tweets Hass auf die Antifa geschürt.“

Fake-Accounts als Instrumente des rechten Populismus

Diese Taktiken dienen dazu, vor den EU-Wahlen Stimmen für den vorherrschenden Populismus von Rechts zu gewinnen. Indem Linkengruppierungen als Unterstützer von islamistischem Terror dargestellt werden, versuchen diese Troll-Accounts, die linke Szene zu delegitimieren und menschenverachtende Thesen zu verbreiten.

T-Online berichtete auch 2021 über diese Mechanismen und erklärte: „Die ‚Haider‘-Gemeinde steckt auch vereinzelt hinter Troll-Aktionen, die größere Kreise ziehen: Bei mehreren Amoktaten wurden Bilder von Winkler als angeblichem Verdächtigen verbreitet und zum Teil von internationalen Medien aufgegriffen. Auch gibt es Fake-Accounts wie etwa ‚Antifa Emskirchen‘, die mit Postings regelmäßig Empörungswellen lostreten. Zumindest das wird sich durch die Allgemeinverfügung in Altschauerberg wohl auch nicht ändern“​ (www.t-online.de)​.

Fragen und Antworten

Wer steckt hinter dem Fake-Account @petzgil?

Es gibt keine klaren Informationen darüber, wer genau hinter diesem Fake-Account steckt. Fest steht jedoch, dass es sich um einen gezielten Versuch handelt, die Antifa zu diffamieren und gesellschaftliche Spaltung zu fördern. Der Account wurde schließlich gesperrt bzw. eingeschränkt, aber nicht bevor er erheblichen Schaden anrichten konnte.

Wie erkennt man solche Fake-Accounts?

Fake-Accounts erkennt man oft an extremen, provokativen Aussagen und einem unverhältnismäßig hohen Maß an Hass und Hetze. Diese Accounts verbreiten häufig Verschwörungstheorien und nutzen polarisierende Themen, um Aufmerksamkeit zu erregen und die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Was kann man gegen solche Troll-Accounts tun?

Der beste Weg, gegen solche Troll-Accounts vorzugehen, ist, sie zu melden und ihre Inhalte nicht weiterzuverbreiten. Plattformen wie X-itter haben Mechanismen, um solche Accounts zu sperren, wenn sie gemeldet werden. Ebenso sollte man sich stets kritisch mit den Inhalten auseinandersetzen, die man online konsumiert und teilt.

Warum werden solche Fake-Accounts erstellt?

Diese Fake-Accounts werden erstellt, um gezielt Desinformation zu verbreiten und die Gesellschaft zu spalten. Sie nutzen die Anonymität des Internets, um Hass und Hetze zu verbreiten und Vertrauen in demokratische Institutionen zu untergraben.

Welche Auswirkungen haben solche Fake-Accounts auf die Gesellschaft?

Fake-Accounts tragen zur Verbreitung von Falschinformationen und Hass bei, was zu einer erhöhten gesellschaftlichen Spaltung führt. Sie erschweren den konstruktiven politischen Diskurs und fördern ein Klima des Misstrauens und der Feindseligkeit.

Fazit

Der Fake-Account der „Antifa Emskirchen“ ist ein weiteres Beispiel dafür, wie gefährlich und schädlich solche Troll-Accounts sein können. Sie verbreiten Hass, Lügen und versuchen gezielt, die Gesellschaft zu spalten. Es ist wichtig, diese Bedrohung ernst zu nehmen und aktiv gegen solche Accounts vorzugehen. Bleiben Sie kritisch, melden Sie verdächtige Inhalte und setzen Sie sich für eine sachliche und respektvolle Online-Kultur ein.

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Anmerkung: Der Artikel wird laufend erweitert!


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