Die Behauptung
„PayPal“-Anrufe informieren angeblich über betrügerische Zahlungen und fordern dazu auf, eine Taste zu drücken, um diese zu stoppen.
Aufgestellt von: Unbekannt
Falsch
Betrüger versuchen, Nutzer per Anruf zu manipulieren. PayPal ruft jedoch nicht mit einer unterdrückten Nummer (private Nummer) an und fordert niemals dazu auf, Tasten zu drücken oder sensible Daten preiszugeben.
Betrug durch vermeintliche PayPal-Anrufe
Derzeit melden immer mehr Betroffene merkwürdige Anrufe: Eine elektronische Stimme behauptet, es gebe eine verdächtige Zahlung über mehrere hundert Euro über PayPal. Wer die Zahlung stoppen möchte, soll eine Taste drücken. Doch Vorsicht: Dahinter steckt eine neue Betrugsmasche!
Was wird behauptet?
Betrüger nutzen automatisierte Anrufe, bei denen sich eine elektronische Stimme als PayPal ausgibt. Die angebliche Nachricht lautet, dass eine hohe Zahlung registriert wurde. Wer diese Zahlung stornieren will, muss eine bestimmte Taste drücken. Laut Betroffenen wird bei diesen Anrufen meist keine Nummer angezeigt – sie erscheinen als „private Nummer“ oder „unterdrückt“.
Ein typisches Beispiel: Ein Betroffener schreibt: „Eine unterdrückte Nummer hat angerufen. Eine Computerstimme sagte: „Hallo, hier ist PayPal. Wir haben gerade eine Zahlung über 700 Euro registriert. Drücken Sie eine Taste, um das zu stoppen“.
Was sind die Fakten?
Wir von Mimikama können klar festhalten: PayPal ruft nicht mit unterdrückten Nummern an und arbeitet niemals über automatische Ansagen, die Sie auffordern, Tasten zu drücken oder sensible Informationen preiszugeben.
Die Betrugsmasche erinnert stark an frühere Telefon-Tricks, bei denen sich die Anrufer als Polizei, Europol oder Interpol ausgaben. Sobald man eine Taste drückte, wurde man zu einem Betrüger weitergeleitet, der versuchte, Geld auf Auslandskonten zu überweisen oder in Kryptowährungen zu investieren.
Wie wurde geprüft?
Wir von Mimikama haben aktuelle Berichte aus Foren und Nutzerkommentaren untersucht. Auch PayPal selbst betont in der Community, dass sie nicht auf diese Weise arbeiten:
- PayPal hat keine unterdrückten Rufnummern.
- PayPal fordert Nutzer nicht auf, Tasten zu drücken.
- Seriöse Unternehmen fragen nie nach privaten Informationen wie Passwörtern oder Bankdaten.
Betroffene, die verdächtige Anrufe erhalten, sollten daher Folgendes tun:
- Sofort auflegen.
- Die PayPal-App oder die offizielle Webseite öffnen und die Transaktionshistorie prüfen.
- Bei Verdacht Kontakt über die offiziellen PayPal-Kanäle aufnehmen.
Warum ist das wichtig?
Telefonbetrug nimmt stetig zu, und Betrüger passen ihre Maschen immer wieder an. Gerade zur Weihnachtszeit, wenn viele Menschen vermehrt online einkaufen, könnte die Verunsicherung besonders groß sein. Ein sorgloses Drücken der Taste kann schlimmstenfalls dazu führen, dass Betrüger Zugriff auf Ihre persönlichen Daten erhalten oder Sie zu Geldüberweisungen drängen.
Betrüger setzen hierbei auf psychologischen Druck: Sie nutzen Panik, um schnelles Handeln zu erzwingen. Deshalb ist es wichtig, solche Anrufe zu erkennen und richtig zu reagieren.
Fazit zum Thema
Die Betrugsmasche mit vermeintlichen PayPal-Anrufen ist eine neue Variante altbekannter Tricks. PayPal ruft niemals mit unterdrückten Nummern an und fordert Sie nicht dazu auf, Tasten zu drücken oder private Informationen preiszugeben. Betroffene sollten solche Anrufe sofort beenden, ihre Konten überprüfen und gegebenenfalls Kontakt zu PayPal aufnehmen – jedoch nur über offizielle Kanäle.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
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