Wien, 24. Oktober 2026 – Mimikama hat eine kostenlose Elternhilfe gestartet. Die Website bietet Orientierung, wenn Kinder online in Schwierigkeiten geraten oder Erwachsene Fragen zum digitalen Familienalltag haben. Das Angebot ist seit wenigen Tagen öffentlich erreichbar und verzeichnet nach interner Statistik bereits 3.356 Seitenaufrufe.
Die Elternhilfe richtet sich an Eltern, Pädagog:innen und andere Bezugspersonen. Sie unterstützt beispielsweise dabei, einen nächsten Schritt zu finden, wenn ein Kind bedroht wird oder im Klassenchat ausgegrenzt wird. Ebenso gibt es Informationen zum ersten eigenen Smartphone und zu Fragen der Bildschirmzeit. Die Nutzung ist ohne Anmeldung möglich.
Zwei Einstiege führen zum passenden Angebot: Über „Ich brauche jetzt Hilfe“ gelangen Nutzerinnen und Nutzer zu Hilfswegen für konkrete Vorfälle. „Ich möchte mich informieren“ bietet Orientierung für Fragen, die sich in Ruhe klären lassen. Wenige Rückfragen führen zu veröffentlichten Hilfetexten mit konkreten Handlungsmöglichkeiten. Dazu kommen Gesprächshilfen und passende Anlaufstellen für Österreich, Deutschland und die Schweiz.
Eine erste interne Themenauswertung zeigt, welche Hilfswege bereits gestartet wurden. Für das Thema Bildforderungen oder entsprechende Drohungen wurden 28 Starts erfasst, für Online-Bedrohungen 19. Auch unbekannte Kontaktpersonen und Ausgrenzung im Klassenchat tauchen in der Übersicht auf. Die Zahlen beschreiben die Nutzung der Website; sie lassen keine Rückschlüsse auf die Zahl tatsächlich betroffener Kinder zu. Auch die insgesamt 3.356 Seitenaufrufe sind keine Zahl einzelner Besucherinnen und Besucher.
Die Hilfetexte werden von der Mimikama-Redaktion vor der Veröffentlichung geprüft und freigegeben. Auf den Seiten sind die verwendeten Quellen und das Datum der redaktionellen Prüfung ersichtlich. Die geführte Auswahl führt zu bestehenden Informationen; individuelle KI-Antworten werden dabei nicht erzeugt. Die Website setzt keine Cookies und verwendet keine externen Tracking-Dienste.
Wer keine passende Hilfe findet, kann der Redaktion über ein Formular eine Frage schicken. Mit einer freiwillig angegebenen eigenen E-Mail-Adresse ist eine persönliche Antwort möglich. Wiederkehrende Fragen helfen dabei, die Elternhilfe gezielt zu erweitern. Identifizierende Angaben über Kinder sollen dabei nicht übermittelt werden.
Das Angebot dient der ersten Orientierung und ersetzt keine notwendige Fachberatung. Die Website und das Fragenformular werden nicht in Echtzeit betreut und sind keine Notfallstelle. Bei unmittelbarer Gefahr ist Hilfe direkt über Polizei oder Notruf zu holen.
Die Mimikama Elternhilfe ist kostenlos unter elternhilfe.mimikama.org erreichbar. Mimikama lädt dazu ein, das Angebot auszuprobieren und Rückmeldungen zu geben. Auch die Weitergabe des Links an Familien oder pädagogische Einrichtungen hilft, die neue Unterstützung bekannt zu machen.
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Tom Wannenmacher
Gründer, Obmann & Chefredakteur
Mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch
Ansprechpartner für redaktionelle Anfragen zur Elternhilfe, Themenhinweise und Fragen zu den Recherchen und Faktenchecks von Mimikama. Thematische Schwerpunkte sind virale Falschmeldungen und Online-Betrug einschließlich Fake-Shops sowie Deepfakes und digitale Hetzkampagnen.
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