Top Secret Radarfalle zwischen Pulsnitz und Leppersdorf?

Entdecke die Wahrheit hinter der kuriosen Radarfalle in Sachsen. Mimikama klärt auf, ob es sich wirklich um eine Geschwindigkeitsmessung handelt

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Ein Blitzer im Vogelhäuschen? Wir haben ja in der Vergangenheit so einige verrückte Blitzer gesehen, deren Existenz es zu hinterfragen galt. Wie zum Beispiel bei der Schweizer Kuh, die angeblich ahnungslose Urlauber blitzte [1]. Ähnlich auch futuristisch anmutende Karosserieformen an diversen Pkw, die sich ebenso als Falschmeldungen herausstellten [2].


//

Doch dieser angebliche Blitzer hier ist neu, die Fotos sind auch frisch und wurden innerhalb kürzester Zeit mehrere tausend Male geteilt: im beschaulichen Sachsen sei ein als Vogelhäuschen getarntes Gerät im Einsatz.

image

Der Statustext zu diesen Bildern:

Sowas müsste verboten werden!! Hab ich heute früh gesichtet und jetzt dachte ich mir das muss jeder sehen!! Habe extra angehalten um Fotos zu machen!! Bitte teilt das fleißig!! Ist übrigens Richtung Pulsnitz von der Autobahn kommend!!

Welche Funktion mag diese Kamera haben?

Wir gehen zwar auch davon aus, dass es sich um eine Kamera handelt, jedoch wird diese Kamera eher keine Geschwindigkeiten von Fahrzeugen messen. Es macht vielmehr den Anschein, als handle es sich hierbei um eine Wildkamera [1], obschon der Kasten, welche unten an dem Baum steht, ein wenig ungewöhnlich ist.

Die Stadtverwaltung gefragt

Wir haben daher bei der Stadtverwaltung Pulsnitz, sowie auch der regionalen Pressestelle der Polizei angefragt, ob dort etwas über diese Kamera bekannt ist.

Und siehe da: es ist eine Wildkamera! Diese dient einem Forschungsprojekt, das sich mit dem Verhalten von Wild, speziell Rehen, Hirschen und Wildschweinen befasst. Ausführliche Informationen dazu gibt es in der Sächsischen Zeitung.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)