Wo gibt es mit Aids infiziertes Obst? Natürlich nur auf Facebook!

Woher stammte bitte so ein Schwachsinn?
Nach den Gerüchten über AIDS verseuchte Orangen aus Lybien im Jahr 2014 (erneut aufgetaucht 2016) gibt es jetzt einen weiteren Schock für die heimische Obstschale: AIDS verseuchte Bananen aus Guatemala.

Nach diesem Bericht sollen mindestens 2 Millionen verseuchte Bananen auf dem Kontinent verteilt zu finden sein.
Wir wollen gar nicht weiter auf die Verteilung der Bananen eingehen, denn es handelt sich auch bei den Bananen, genauso wie damals bei den Orangen um eine FALSCHMELDUNG.
Denn selbst wenn es sich bei der abgebildeten Banane, um eine mit dem AIDS Virus infizierte Banane handeln würde, der Virus kann einfach nicht lange außerhalb eines Körpers überleben, siehe dazu: HIV Transmission

Unsere Kollegen von Trolas en la Red und gominolasdepetroleo haben ebenfalls bereits darüber berichtet.

Und was ist mit den Orangen?

Angeblich hätte die Einwanderungsbehörde aus Algerien eine große Menge aus Lybischen Orangen sichergestellt. In diesen Orangen wurden angeblich positiv getestetes HIV / AIDS Blut injiziert.

Es handelt sich hierbei um eine FALSCHMELDUNG, denn auch wenn es sich hierbei um eine infiziert HIV Orange handeln würde, dann wäre es so, dass der HIV Virus nicht lange außerhalb eines Körpers überleben könnte. (Siehe: http://www.cdc.gov/hiv/basics/transmission.html)
Auf dem Bild erkennt man nur eine Halbblutorange, die öfters solche unregelmäßigen Färbungen haben. Aber auch mit dem Wort “Blut” im Namen wird daraus kein (HIV-infiziertes) Blut.
Diese Behauptung gab es bereits 2014 schon einmal.
Damals war aber nicht von Libyen die Sprache, sondern von einem Markt in Ägypten !

Fazit:
Wieder ein HOAX der lediglich für Angst und Schrecken sorgen soll. Warum werden die Substanzen, die angeblich Blut sein sollen, eigentlich immer nur in Obst gespritzt in denen man sie auch gut ROT erkennen kann und niemals in z. B. Wassermelonen, oder Kirschen? Denkt mal drüber nach!
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Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
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