Adidas verschickt keine kostenlosen Schuhe!

Vorsicht vor falschen Gewinnspielen! Mimikama deckt auf, wie betrügerische Angebote mit Adidas verbunden sind und schützt vor Datensammlern und Fakes

💬Warum sind viele Online-Gewinnspiele nicht echt? Antworten finden Sie im Leitfaden Fake-Gewinnspiele.

Faustregel: Große Firmen verschenken niemals einfach so ihre Produkte auf Facebook. Niemals!

Eigentlich ein Grund zur Freude: Man muss nur ein kleines Gewinnspiel auf Facebook teilen und schon bekommt man von Adidas ein Paar Schuhe. Doch leider ist es nicht so einfach, in diesem Gewinnspiel wird gelogen und betrogen.

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Ausgangspunkt ist eine Statusmeldung auf Facebook, die einen einfachen Gewinn vermittelt: Man muss lediglich einen Beitrag teilen, um Schuhe zu bekommen. Das Versprechen lautet: Alle bekommen Schuhe. Alle!

Angeblich verschenkt Adidas Schuhe
Angeblich verschenkt Adidas Schuhe

Das Versprechen alleine klingt ja schon unglaubwürdig, die URL unter dem Foto „Preise-HX“ klingt auch nicht gerade nach Adidas.

Der weitere Ablauf des falschen Adidas-Gewinnspiels

Wenn man nun das Posting anklickt, kommt man auch (Überraschung!) auf eine Seite, die nicht zu Adidas gehört, und plötzlich gibt es die kostenlosen Schuhe gar nicht mehr.

Auf einmal gibt es nur einen Gutschein von Adidas zu gewinnen
Auf einmal gibt es nur einen Gutschein von Adidas zu gewinnen

Ein belangloses Fragespiel, bei dem es vollkommen egal ist, wie man antwortet (selbst wenn man noch nie Adidas gekauft hat, die Marke nicht weiter empfehlen würde und unter 18 Jahre alt ist), führt zu der überraschendne Erkenntnis, dass man sich für das Gewinnspiel qualifiziert habe!

Der Pferdefuß (Pferdeliebhaber mögen uns für den Ausdruck verzeihen): Man muss das Gewinnspiel erst einmal auf Facebook teilen, was dann auch erklärt, warum man dieses Pseudo-Gewinnspiel so häufig auf Facebook sieht.

Das "Gewinnspiel" muss erst geteilt werden
Das „Gewinnspiel“ muss erst geteilt werden

Das Teilen des Gewinnspiels dient hierbei lediglich der viralen Verbreitung. Die Eingabe der Daten geschieht hier unter irreführendem Vorwand: Die verlinkte Seite steht in keinem Zusammenhang mit den vorangegangenen Fragen.

Es handelt sich um ein Provisionsprogramm, bei dem man die eigenen Daten an Datenhändler weiterreicht. Hier wurde man also in eine Datenfalle gelockt.

Fazit

Hier sei noch einmal der Eingangssatz erwähnt, den sich so manch leichtgläubiger Nutzer auf das Kopfkissen sticken sollte:

Große Firmen verschenken niemals einfach so ihre Produkte auf Facebook. Niemals!

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