Die Behauptung
Die Bundesregierung hat die Einreise von Afghanen ausgesetzt.
Falsch
Falsch. Die Bundesregierung hat die Einreise von Afghanen nicht generell ausgesetzt. Zwar wurden vor der Bundestagswahl im Februar 2025 einige Flüge verschoben, aber die Aufnahmeprogramme wurden danach fortgesetzt.
Kurze Faktenübersicht:
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Flugverschiebungen vor der Bundestagswahl: Zwei Charterflüge wurden kurz vor der Wahl storniert, offiziell aus logistischen Gründen.
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Wiederaufnahme der Flüge nach der Wahl: Am 25. Februar 2025 landete ein Charterflug mit 155 Afghanen in Berlin.
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Fortsetzung der Aufnahmeprogramme: Die Bundesregierung setzt die Aufnahme gefährdeter Afghanen fort, insbesondere von Ortskräften und besonders gefährdeten Personen.
Wiederaufnahme der Flüge aus Afghanistan nach der Wahl
Nach der Wahl wurden die Aufnahmeprogramme fortgesetzt. Am 25. Februar 2025 landete ein Charterflug mit 155 afghanischen Staatsbürgern in Berlin. Diese Personen hatten zuvor Aufnahmezusagen erhalten, unter anderem über das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Personen sowie das Ortskräfteverfahren.
Fortsetzung der Aufnahmeprogramme
Die Bundesregierung setzt die Aufnahme gefährdeter Afghanen fort. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf ehemaligen Ortskräften, die für deutsche Institutionen in Afghanistan tätig waren, sowie auf besonders gefährdete Personen. Seit dem Fall Kabuls im August 2021 konnten über 35.000 Personen nach Deutschland einreisen. Im Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms haben etwa 3.000 Personen eine Zusage erhalten, von denen bisher 1.000 eingereist sind.
Kritische Stimmen und Sicherheitsbedenken
Trotz der Wiederaufnahme der Flüge gibt es kritische Stimmen hinsichtlich der Sicherheitsüberprüfungen. Berichte über ungeklärte Identitäten und gefälschte Dokumente bei einigen Einreisenden haben zu Forderungen nach strengeren Kontrollen geführt.
FAQ zur Aufnahme von Menschen aus Afghanistan in Deutschland
Diese FAQ basiert auf den Erklärungen des Auswärtigen Amts und des Bundesinnenministeriums in der Regierungspressekonferenz vom 26. Februar 2025.
Fazit
Die Behauptung, dass die Bundesregierung die Einreise von Afghanen ausgesetzt hat, ist falsch. Obwohl es vor der Bundestagswahl zu Flugverschiebungen kam, wurden die Aufnahmeprogramme danach fortgesetzt. Dennoch gibt es Diskussionen über die Sicherheit und Transparenz dieser Programme, was auf die Notwendigkeit kontinuierlicher Überprüfung und Anpassung hinweist.
Quelle: Auswärtiges Amt
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