Area 51: Über 800.000 Facebook-User wollen das Gelände stürmen

Über 800.000 Facebook-Nutzer planen einen Sturm auf Area 51. Erfahren Sie bei Mimikama mehr über die Hintergründe und den Scherz hinter der Aktion

Der Angriff nennt sich „Storm Area 51, They Can’t Stop All of Us“ und soll am 20. September zwischen 3 und 6 Uhr stattfinden. Über 820.000 Menschen haben auf Facebook ihre Zusage gegeben.

Mitte Juli löste ein Facebook-Posting mehrerer Initiatoren einen medialen Rummel aus. Das Posting rief dazu auf, wie „Naruto“ – die Hauptfigur einer japanischen Manga-Reihe – eine Militärbasis in den USA zu stürmen.

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Aufruf mittlerweile gestoppt

Die Aktion nennt sich „Storm Area 51, They Can’t Stop All of Us“ und soll am 20. September zwischen 3 und 6 Uhr stattfinden. Über 820.000 Menschen sagten via Facebook dem Event zu.

Das Original-Posting ist zwischenzeitlich nicht mehr zu erreichen, beinhaltete aber folgenden Text:

Wir treffen uns alle an der „Area 51 Alien Center Tourist Attraction“ und koordinieren dann den Angriff. Wenn wir wie Naruto laufen, sind wir schneller als ihre Kugeln. Lasst uns Aliens finden.

Die Militärbasis Area 51 – auch Homey Airport oder Groom Lake – gilt seit Jahrzehnten als Gegenstand von Verschwörungstheorien. Angeblich sollen sich unter anderem Aliens auf dem Gelände befinden, die streng geheim gehalten werden.

Mitinitiator und Videostreamer Jackson Barnes erklärte jedoch recht bald, dass es sich um einen Scherz handelt und die Aktion nicht ernst gemeint ist. Die US-Luftwaffe hingegen war nicht sonderlich belustigt:

„(Area 51) ist ein offener Trainingsbereich für die US-Luftwaffe, und wir raten jedem davon ab, in das Gebiet einzudringen, in dem wir amerikanische Streitkräfte ausbilden“,

erklärte die Behörde der „Washington Post“.

P.S.: Übrigens, wer sich jetzt fragt, was dieser „Naruto-Run“ eigentlich ist und ob man damit wirklich Kugeln ausweichen kann… hier ein nettes Video darüber, ob dieser Ninja-Laufstil tatsächlich dabei hilft, schneller zu laufen:

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Weitere Quellen: The Washington Post, BBC, derStandard
Artikelbild: Shutterstock / Von Dean Clarke

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