Die Audionachricht über Corona-Tests in einem Kindergarten

Erfahre die Hintergründe zur umstrittenen Audionachricht über Corona-Tests in einem Kindergarten und die widersprüchlichen Informationen von Mimikama

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Eine Sprachnachricht mit dem Foto eines Kindergartens kursiert in sozialen Medien. Eine Frau berichtet darin über Corona-Tests in einem Kindergarten.

In der Sprachnachricht, welche auch auf YouTube zu finden ist, erzählt eine unbekannte Frau, dass eine Frau jenes Bild vor einem Kindergarten aufgenommen habe:

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen
Das verbreitete Bild zu der Audionachricht
Das verbreitete Bild zu der Audionachricht

Die Behauptungen

Das Bild entstand demnach vor einem Kindergarten in Kaulsdorf. Jene Frau soll daraufhin an ein Fenster des Kindergartens geklopft und gefragt haben, was los sei. Es soll in dem Kindergarten die britische Mutation des SARS-CoV-2 Virus gegeben, weswegen alle Kindergärtnerinnen und Kinder getestet werden müssen.

Jene Frau habe weiter berichtet, dass sie ihr Kind natürlich nicht habe testen wollen. Die Kinder und die Erzieherinnen sollen alle „wie Zinnsoldaten in Reih und Glied“ gestanden haben, um einen Rachen- und Nasentest zu bekommen, während sie vor Angst schreien und weinen.

„Wie kann ich die dort abgeben, alleine lassen, dann stehen dort solche Wi**er […] mit diesen Anzügen und rammen denen irgendwelche Teststäbchen in Rachen und Nase, um irgendwas ganz furchtbares angeblich nachzuweisen, obwohl kein Kind krank ist.“

Die Gegendarstellung

Den Ausführungen der Frau widerspricht die Landesvertretung für Kindergärten in Thüringen öffentlich auf Facebook (siehe HIER):

„Richtigstellung: Zur Situation in einem Kindergarten im LK Saalfeld-Rudolstadt wurde in den sozialen Netzwerken verbreitet, dass Kinder ohne Wissen und Erlaubnis der Eltern im Kindergarten auf Corona getestet worden wären.

Dem widersprechen wir klar, nach unseren gesicherten Erkenntnissen wurde an die Eltern einer sich in Quarantäne befindlichen Gruppe das Angebot einer Testung der Kinder gemacht – das haben Eltern von 6 Kindern wahrgenommen. Im Beisein der Eltern wurde ein Rachenabstrich genommen.

Die Hetze und Verunglimpfung des Trägers und der Behörden durch Einzelpersonen verurteilen wir und hoffen, dass dieser Beitrag zur Aufklärung der Situation beiträgt.

Die erste Anlaufstelle von besorgten Eltern sollte der Kontakt zur Kindergartenleitung, Träger oder Landratsamt sein und nicht soziale Netzwerke.

Unsere Kinder sind in den Kindergärten gut aufgehoben und nichts passiert ohne die Einwilligung der Eltern.“

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