Australische Militärschiffe rammten kein Boot mit Migranten
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Aktuell kursiert ein Foto in den sozialen Medien, das angeblich zeigt, wie Australien mit illegaler Einwanderung umgeht.
Fake: Australische Militärschiffe rammten kein Boot mit Migranten – Das Wichtigste zu Beginn:
Das Foto stammt bereits aus dem Jahr 2012, als zwei Schiffe der japanischen Küstenwache ein Boot mit chinesischen Aktivisten abzudrängen versuchten. Hintergrund zum Vorfall ist der Territorial-Streit um die Senkaku- bzw. Diaoyu-Inseln.
Australien hart im Umgang mit Migranten?
Bezugnehmend auf die australische Migrationspolitik kursiert derzeit ein Foto, das zeigt, wie zwei Schiffe ein Boot rammen und abdrängen.
Australien: Zwei Militärschiffe rammten einen mit illegalen Einwanderern beladenen Kahn, der nicht auf Anhalteaufforderungen reagierte. Die illegalen Einwanderer wurden alle zurückgeschickt, die Besatzungsmitglieder verhaftet und der Kahn verschrottet?https://t.co/OEgqpEma2g
Bei den Schiffen am Foto handelt es sich um zwei Schiffe der japanischen Küstenwache Japan Coast Guard.
In der Mitte ein chinesisches Boot, auf dem sich Aktivisten befanden, die kurz zuvor eine chinesische Flagge auf der umstrittenen Insel Uotsuri hissten. Dem zugrunde liegt der Territorial-Streit um die Senkaku- bzw. Diaoyu-Inseln zwischen Japan und China.
Auf YouTube findet sich dazu ein Video, das von der japanischen Küstenwache aufgenommen wurde. Es zeigt die fehlgeschlagenen Versuche, chinesische Aktivisten daran zu hinden, auf die Senkaku-Inseln zu gelangen.
Das Video stammt vom 15. August 2012.
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Jeglicher Zusammenhang des Fotos mit Australien und der Migrationspolitik des Landes ist ausgeschlossen.
Es handelt sich um zwei Schiffe der japanischen Küstenwache, die ein Boot mit chinesischen Aktivisten zu stoppen versuchten.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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