Die Schlagzeile der „Blick“ ist so ungewöhnlich, dass wir dazu Anfragen bekamen, ob diese Geschichte wahr ist.

Es geht um diesen Artikel:

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Im Artikel berichtet „Blick“ von der kleinen Itzamara, bei der die Ärzte schon während der Schwangerschaft entdeckten, dass in ihrem Bauch der Fötus ihrer Zwillingsschwester heranwächst.

Die Geschichte ist wahr!

Itzamara, geboren am 22. Februar in Barranquilla, Kolumbien, ist ein sehr seltenes Beispiel einer „Fötus im Fötus“-Geburt, welche erstmals 1808 beschrieben wurde.
Die Seite „Health Medicine Network“ berichtet sehr ausführlich über diesen Fall. Demnach entdeckte der Geburtshelfer der Mutter, Dr. Miguel Parra-Saavedra, den Zwilling in der 35. Schwangerschaftswoche bei einem 3D/4D-Ultraschallscan.

In der 37. Schwangerschaftswoche wurde dann Itzamara per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Dies war auch nötig, da ihre Zwillingsschwester tatsächlich wuchs und die Gefahr bestand, dass sie die inneren Organe Itzamaras schädigen könnte.

So wurde bereits einen Tag nach der Geburt Itzamara in der La Merced-Klinik operiert. Ihre Zwillingsschwester war 45 Millimeter groß und wog 14 Gramm. Allerdings war sie nicht lebensfähig, da sie zwar Arme und Beine hatte, aber sich Herz und Gehirn nicht entwickelt hatten.

1:500.000 – Die fetale Inklusion

Der medizinische Fachbegriff dafür lautet „Inclusio fetalis„. Sie entsteht durch eine zu späte Zellteilung in der Gebärmutter, was bedeutet, dass sich die Zwillinge nicht vollständig voneinander trennen.

So verbindet sich der eine Zwilling über die Plazenta mit der Mutter, während sich der kleinere Zwilling mit den Gefäßen des größeren Zwillings verbindet. Im Laufe der Schwangerschaft wird dann der kleinere Zwilling vom Unterleib des größeren Zwillings absorbiert.

Schätzungsweise geschieht dies bei einer von 500.000 Geburten, die meisten Berichte über solche Geburten stammen aus dem asiatischen Raum.

Itzamara ist wohlauf

Nun, über einem Monat später, erfreut sich die kleine Itzamara bester Gesundheit. Nur ein kleines Detail haben nun Mutter und Tochter gemeinsam: eine Narbe am Bauch.


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)