Leider nein! Eine Frau bietet diese gefärbte Taube in Wien als Touristenattraktion an. Damit verstößt sie gegen das österreichische Tierschutzgesetz.
Wir erhielten eine Anfrage zum Thema Tierschutz. Es geht dabei um eine bunt gefärbte Taube, mit der zusammen man gegen Geld Fotos machen lassen kann. Einige Kommentatoren des Postings halten die Bilder für einen Fake.
Es geht dabei um diesen Statusbeitrag auf Facebook:
Der Faktencheck
Auch wenn einige davon ausgehen – es handelt sich hierbei um keinen Fake!
Diese Taube wurde tatsächlich in Wien „vorgeführt“.
In einer offiziellen Presseaussendung weisen VIER PFOTEN und die Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) eingehend darauf hin, dass Passanten kein Geld für diese „Attraktion“ bezahlen sollen!
Wer Zeuge dieser „Touristenattraktion“ wird, soll umgehend die Anbieter anzeigen!
„Es handelt sich eindeutig um Tierquälerei“,
so VIER PFOTEN Expertin Brigitte Kopetzky.
Der § 7 (6) des Österreichischen Tierschutzgesetzes ist deutlich:
„Das aus ästhetischen oder kommerziellen Gründen vorgenommene Tätowieren oder Verfärben von Haut, Federkleid oder Fell ist verboten, sofern es sich nicht um eine Maßnahme zur fachgerechten Tierkennzeichnung handelt.“
Die Chemie in den Farben stellt außerdem eine Gefahr für die Vögel dar. Gegen welche Vorschriften die Frau sonst noch verstoßen hat, etwa gewerberechtliche, bleibt offen.
Eva Persy, Leiterin der TOW Wien kritisiert:
„Die Tiere werden unnötig manipuliert, um wie ein Spielzeug für vermeintlich lustige Fotos genutzt zu werden. Tauben sind nicht handzahm. Wenn sie von Hand zu Hand gereicht werden, dann erstarren sie aus purer Angst. So eine Tierquälerei hat in Wien keinen Platz.“
Immer wieder wird von Anbietern das Argument genutzt, dass sie Tauben mit den Farben vor Greifvögeln schützen. Kopetzky dazu:
„Es wird dadurch sogar genau das Gegenteil erreicht, denn Beutegreifer selektieren gezielt auffällige Individuen. Um einen Schutzeffekt zu erzielen, müssten Haustauben am besten so wie eine Felsentaube eingefärbt werden – oder allenfalls in Tarnfarben wie beim Bundesheer.“
Das Fazit von VIER PFOTEN Expertin Kopetzky:
„Hier versucht jemand, auf primitive und verbotene Weise Geld mit Tieren zu machen. Wir möchten eindringlich davor warnen, solchen Tierquäleren auch noch Geld zu geben. Am besten ist es, sofort die Polizei zu rufen und auch zu warten, bis die Beamten eintreffen.“
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

