USA wollen eine Hinrichtung live übertragen – es stimmt tatsächlich
Das Pentagon plant, die Erschießung eines verurteilten Attentäters öffentlich im Internet zu übertragen. Die Ankündigung ist echt und sorgt international für Entsetzen.
Faktenchecks sind das Herzstück unserer Arbeit. Seit 2011 prüft Mimikama virale Behauptungen, Bilder, Videos und Meldungen aus sozialen Netzwerken in Faktenchecks auf ihren Wahrheitsgehalt. Viele dieser Inhalte werden uns direkt von Leserinnen und Lesern geschickt – mit der einfachen Frage: „Stimmt das?“
In dieser Kategorie sammeln wir unsere aktuellen Faktenchecks. Wir analysieren verbreitete Gerüchte, manipulierte Bilder, falsche Zitate oder irreführende Meldungen und ordnen sie mit Quellen und Hintergrundinformationen ein.
Unser Ziel ist dabei immer dasselbe: Orientierung statt Aufregung. Wir zeigen, was tatsächlich hinter einer Behauptung steckt – und warum sich bestimmte Falschmeldungen so schnell verbreiten.
Was wir in unseren Faktenchecks prüfen
Neue Faktenchecks erscheinen laufend, sobald uns neue Inhalte zur Prüfung erreichen oder wir virale Behauptungen aus sozialen Netzwerken überprüfen.
Das Pentagon plant, die Erschießung eines verurteilten Attentäters öffentlich im Internet zu übertragen. Die Ankündigung ist echt und sorgt international für Entsetzen.
Uniformierte Männer zerren Frauen über den Boden. Angeblich dokumentieren die Aufnahmen die Zwangsrekrutierung ukrainischer Frauen. Tatsächlich zeigen sie einen Protest gegen Bauarbeiten in Kiew.
Ein Video mit Bellingcat-Logo behauptet, Friedrich Merz kassiere ein Viertel der Ukraine-Finanzhilfen. Die angebliche Recherche stammt nicht von Bellingcat.
Nach dem Tod einer 28-jährigen Mitarbeiterin eines russischen Pest-Forschungsinstituts kursieren Gerüchte über einen Laborunfall. Ein Nachweis für Lungenpest fehlt bislang.
Mehr als 600 Familien in Österreich sollen seit 2015 Opfer migrantischer Gewalt geworden sein. Doch die Zahl hat keine nachvollziehbare Grundlage. Polizeidaten und Todesursachenstatistik zeichnen ein anderes Bild.
Das EU-Parlament verwendet den Ausdruck „menstruierende Bevölkerung“. Doch in denselben Dokumenten stehen weiterhin „Frauen“, „Mädchen“ und „Mütter“.
Ein Diebstahlsurteil aus dem Jahr 1933 wird als angeblicher Gegenbeweis zur KZ-Haft von Hape Kerkelings Großvater verbreitet. Historische Dokumente zeigen, warum dieser Schluss falsch ist.
Eine verbreitete Grafik behauptet 328 Pestfälle in Tatarstan, darunter 241 laborbestätigte Fälle und zwölf Todesfälle. Für diese angeblich offiziellen Zahlen gibt es keine bestätigende Behördenquelle.
In Beicha wurden bei einer Schlägerei zehn Menschen verletzt. Ein AfD-Post nutzt dazu ein KI-Bild und spricht von einem „Migrantenmob“. Was die Polizei tatsächlich bestätigt.
Die gefälschte Facebook-Besucherliste lockt über Beiträge mit zahlreichen markierten Kontakten. Hinter der vermeintlichen Verifizierung drohen Passwort- und Codeabfragen.
Ein brennender Schulbus soll die Proteste in Frankreich 2026 zeigen. Lokalberichte und Polizei dokumentierten die Szene bereits im Jänner 2023 in Nîmes.
Ein Bild von Ulrich Siegmund vor einer auffälligen Fahne wurde für einen möglichen KI-Fake gehalten. Weitere Aufnahmen derselben Veranstaltung zeigen: Die Szene ist real dokumentiert.
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