Sexualstraftäter von Köln: Musste eines der Opfer eine Stillschweigevereinbarung unterschreiben? Die Ereignisse rollten schnell.
UPDATE!
Bitte am Textende schauen, die ganze Nummer war ein Fake!
Gerade noch haben wir darüber geschrieben, dass die Anfragen rausgegangen sind, schon haben wir ein Bild der angeblichen “Stillschweigevereinbarung“ vorliegen gehabt und auch die Klinik hat reagiert.
Zunächst jedoch kurz eine Analyse:
Stümperhaftes Schreiben
Das Schreiben hat die ein oder andere Tücke: angefangen von dem Rechtschreibfehler des Wortes Presse mit drei S, über den streitbaren Aspekt einer versteckten Botschaft, bis hin zu der völlig falschen Gesellschaftsform im Kopf.
Letzteres ist jedoch jenes Argument, welches in diesem Schreiben Skepsis hervorruft. Die Gesellschaftsform der AG GmbH & CO KG ist irrsinnig und nicht richtig. Das Krankenhaus trägt die korrekte Form “Kliniken der Stadt Köln gGmbH”.
Eben dieses Krankenhaus meldet sich zu Wort
Und dieses Krankenhaus hat soeben veröffentlicht:
Angebliche Verschwiegenheitserklärung ist eine Fälschung!
Im Internet wird zur Zeit eine angebliche Verschwiegenheitserklärung verbreitet, die von Opfern der Silvesternacht verlangt worden sein soll. Bei diesem Schreiben handelt es sich um eine Fälschung. Eine solche Erklärung wird bei den Kliniken Köln NICHT verlangt!
Siehe dazu Kliniken der Stadt Köln
ALLES FAKE
Wie sich vor wenigen Minuten herausstellte: die ganze Nummer ist ein Fake!
Unser Gastautor Georg Odergut hat ein riskantes Experiment gewagt und ein vermeintlich brisantes Dokument gefälscht. Jetzt entschuldigt er sich bei den Getäuschten.
Sehr geehrte Frau Schneidt,
Sie wurden von mir angelogen. Dafür muss ich Sie um Entschuldigung bitten.
Ich habe Ihnen ein gefälschtes Dokument untergejubelt, das angeblich eine Verschwiegenheitserklärung für Opfer der Gewalt von Köln zum Jahreswechsel ist. Ich habe es von vorne bis hinten erstunken und erlogen. Sie fragen sich sicher warum. Lassen Sie mich das erklären.
Alles Weitere auf Ruhrbarone.de:
Ich habe den Maulkorb für Kölner Opfer gefälscht
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