Echt jetzt? Das haben die wirklich gemacht?

Jugendliche filmen ihre Schulrandale für Social Media und prahlen damit. Mimikama beleuchtet die Konsequenzen und die Rolle der Polizei in solchen Fällen

Jugendliche randalierten in der eigenen Schule, filmten es und luden es auf verschiedene Social Media Plattformen, um damit zu prahlen.

Oh wie cool … nicht. Anfang Dezember 2018, genauer gesagt am 04.12.2018, wurde die Polizei Gütersloh über eine Sachbeschädigung im Gebäude und auf dem Grundstück der Grundschule am Pelikanweg informiert.

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Die bis dahin unbekannten Täter hatten offensichtlich den Trubel und die Besuchermengen einer Schulweihnachtsfeier ausgenutzt, um sich im Anschluss in den Innenräumen der Schule einschließen lassen.

Dort randalierten die Täter dann: So rissen sie in einem Klassenzimmer einen Feuerlöscher aus der Wandhalterung, entleerten und zerstörten ihn. Mülltonnen wurden beschädigt, ein DVD-Spieler komplett funktionsuntüchtig gemacht. Insgesamt entstand bei diesen mutmaßlichen Sachbeschädigungen ein Schaden von 1500 Euro.

Jetzt kommt´s!

Ihre Randale filmte einer der Tatverdächtigen mit seinem Handy und prahlte mit diesem Filmchen auf verschiedenen Social Media Kanälen, wo es sich schnell verbreitete und so auch dem zuständigen Bezirksdienstbeamten der Polizei bekannt wurde.

Der leitete sofort umfangreiche Ermittlungen ein, so dass es gelang, drei Jugendliche als Tatverdächtige für diese Sachbeschädigungen zu ermitteln. Es handelt sich um Jungen im Alter von 13, 14 und 16 Jahren aus Gütersloh. Diese machten in ihren polizeilichen Vernehmungen keine Angaben zum Sachverhalt.

Merke: Die Polizei nutzt auch Social Media!

Pressemeldung Polizei Gütersloh

Artikelbild von Lolostock / Shutterstock.com

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