Die Behauptung
Das neue EU-KI-Gesetz verbietet riskante Anwendungen und sieht harte Strafen bei Verstößen vor.
Unser Fazit
Das am 1. August in Kraft tretende KI-Gesetz der EU verbietet KI-Systeme mit inakzeptablem Risiko, etwa solche, die menschliches Verhalten manipulieren. Es sieht hohe Strafen von bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei Verstößen vor.
Die Europäische Union setzt einen wichtigen Meilenstein im Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Am 1. August tritt das erste EU-KI-Gesetz in Kraft, das klare Regeln und Verbote für den Einsatz von KI-Systemen festlegt.
Behauptungen zum EU-KI-Gesetz
Es gibt viele Missverständnisse und Spekulationen über das neue EU-KI-Gesetz der EU. Eine häufige Behauptung ist, dass das Gesetz alle Formen von KI stark einschränken oder verbieten wird. Einige gehen sogar von einer generellen Ablehnung von KI in der EU aus.
Bewertung der Behauptungen
Das KI-Gesetz der EU zielt darauf ab, spezifische Risiken zu minimieren, ohne die gesamte Technologie zu verbieten. Es konzentriert sich auf Systeme, die ein inakzeptables Risiko darstellen, und schafft einen Rahmen für risikoreiche Anwendungen, um Grundrechte zu schützen.
Faktencheck
Das neue EU-Recht verbietet KI-Systeme, die als inakzeptables Risiko eingestuft werden, beispielsweise solche, die menschliches Verhalten manipulieren oder Menschen nach sensiblen Kriterien wie Hautfarbe oder politischer Einstellung einstufen. Auch der Einsatz von KI zur Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit ist grundsätzlich verboten, mit einigen Ausnahmen für Strafverfolgungszwecke. Hochriskante KI-Systeme müssen strengen Kontrollen und Anforderungen unterliegen, einschließlich menschlicher Aufsicht und technischer Dokumentation.
Weitere Informationen
Hochriskante KI-Anwendungen sind beispielsweise Systeme, die in der Personalverwaltung oder zur Beeinflussung von Wahlen eingesetzt werden. Das Gesetz verlangt Transparenz bei der Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder: bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei verbotenen Technologien und bis zu 15 Millionen Euro oder 3 % des Jahresumsatzes bei anderen Verstößen.
Fragen und Antworten
Frage 1: Was genau verbietet das KI-Gesetz?
Antwort 1: Verboten sind KI-Systeme, die menschliches Verhalten manipulieren oder diskriminieren, sowie der Einsatz von KI zur Gesichtserkennung an öffentlichen Orten, außer in bestimmten Fällen der Strafverfolgung.
Frage 2: Welche Strafen drohen bei Verstößen gegen das KI-Gesetz?
Antwort 2: Strafen können bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens betragen.
Frage 3: Gibt es Ausnahmen für den Einsatz von KI-Systemen?
Antwort 3: Ja, z.B. für die Strafverfolgung bei der Suche nach Opfern von Menschenhandel und sexueller Gewalt oder zur Abwehr konkreter terroristischer Gefahren.
Frage 4: Wie wird die Transparenz von KI-Inhalten gewährleistet?
Antwort 4: KI-generierte oder -verarbeitete Inhalte müssen klar gekennzeichnet werden und Online-Plattformen sowie nationale Behörden müssen dies überprüfen.
Frage 5: Was sind Hochrisiko-KI-Systeme?
Antwort 5: Systeme, die in der Personalverwaltung, in Sicherheitsbehörden oder zur Beeinflussung von Wahlen eingesetzt werden, gelten als Hochrisikosysteme und müssen strengen Anforderungen und Kontrollen unterliegen.
Fazit
Das EU-KI-Gesetz ist ein wichtiger Schritt zur Regulierung von KI-Technologien und zum Schutz der Grundrechte. Während es riskante Anwendungen verbietet, schafft es klare Rahmenbedingungen für die sichere Nutzung von KI.
Quellen: t-online
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