Wer mag nicht gerne viel Geld gewinnen? Und dann auch noch ohne großen Einsatz? Betrüger ködern hier mit der „Facebook Lottery“.
Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Über die privaten Nachrichten auf Facebook wird man auf einmal Informiert, dass man in der Facebook Lottery gewonnen habe.
Zudem bekommt man auch direkt ein Zertifikat gesendet, auf dem dieser Gewinn bestätigt wird. Es ist ein tolles Zertifikat, mit Siegel und Unterschrift eines Juristen. Dazu erkennt man deutlich das Logo von Facebook.
[mk_ad]
Spannend, wie sich hier jemand die Mühe gemacht hat und ein Fantasiezertifikat entworfen hat. Denn es gibt weder eine Facebook Lottery, noch handelt es sich hierbei um ein echtes Zertifikat:

Der Faktencheck zur Facebook Lottery
Wer so eine Gewinnbenachrichtigung bekommt, sollte sehr vorsichtig sein. Hinter dieser (nicht existierenden) Facebook Lottery steckt ein Betrug. Denn anstatt dass hier irgendwelche Gewinne ausgezahlt werden, sollen die vermeintlichen Gewinner in Vorleistung gehen, um den Gewinn zu erhalten.
Das Ganze nennt sich dann Vorschussbetrug (zu Englisch „Scam“). Beim Vorschussbetrug wird einem immer irgendetwas versprochen, meist Geld. Aber es gibt auch den sogenannten Romance-Scam, der mit dem klassischen Vorschussbetrug verwandt ist.
[mk_ad]
Was nun hier passiert: Der vermeintliche Gewinner wird im weiteren Schriftverkehr darauf hingewiesen, dass es diesen Gewinn nicht ohne eine gewisse Zahlung gibt. Diese Zahlung sei bereits für den Gewinner getätigt worden, und man müsse sie nun auslösen.
Es handele sich um eine Bearbeitungsgebühr von 500$, die man ja nach Erhalt des Gewinns verschmerzen könne. Dumm nur, dass dieser Gewinn nie ankommt und man entsprechend die 500$ verloren hat.
Scam
Scammer kommen auf viele dumme Ideen, nicht nur auf eine Facebook Lottery. Bei Scam handelt es sich jedoch immer um Vorschussbetrug, also man zahlt und hat am Ende nichts bekommen.
Kriminelle treten mit Internet-Nutzer/innen in Kontakt und fordern von ihnen für in Aussicht gestellte Leistungen Vorschusszahlungen. Bei den versprochenen Leistungen kann es sich beispielsweise um ein hohes Erbe, eine Traumwohnung oder eine Gewinnauszahlung handeln. Die Täter/innen nennen zahlreiche Gründe, weshalb weitere Geldzahlung erforderlich sind. Die in Aussicht gestellte Gegenleistung gibt es dafür nicht.
Opfer sollen immer erst Geld zahlen, um eine Leistung zu erhalten. Die versprochene Leistung trifft jedoch nicht ein. Mehr dazu bei Watchlist Internet unter „Was ist Scamming?“
Das könne ebenso interessieren:
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

