Die Warnmeldung über einen Mann, der sich als als Vater ausgab, um ein fremdes Kind aus dem Kindergarten abzuholen, konnte von der Polizei bestätigt werden.

Mimikama: Wahrheit

Wir weisen jedoch darauf hin: wenn jemand über Facebook nun zu diesem Vorfall warnen möchte, sollte man nach Möglichkeit den Polizeibericht nutzen. Der Polizeibericht sagt ebenso aus, dass der Mann zwischenzeitlich identifiziert wurde und der Polizei namentlich bekannt ist.

Kurz die Darstellung der vorangegangenen Facebookmeldung:

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Die gekürzte Warnmeldung:

Achtet auf EURE KINDER !!!!!
Hallo liebe Facebook-Freunde,
ich möchte noch einmal darauf hinweisen,dass dieser Mann hier in […] durch die Gegend läuft und versucht hat, meinen Sohn vom Kindergarten abzuholen. Er wollte sich als Vater ausgeben und […]

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Die Polizei hat geantwortet

Sehr geehrter Herr [ZDDK/Mimikama],
ich kann Ihnen den geschilderten Vorfall bestätigen. In der Tat hat ein Mann versucht einen Jungen aus dem Kindergarten abzuholen. Ich habe hierzu eine Pressemitteilung veröffentlicht. Diese können Sie unter dem folgenden Link nachlesen:

POL-HSK: Polizei geht verdächtigem Vorfall an Kindergarten nach

04.09.2015 – 15:24

Arnsberg/Sundern (ots) – Am Montag wurde der Polizei Hochsauerlandkreis bekannt, dass sich ein Mann an einem Kindergarten in Arnsberg in auffälliger Weise aufgehalten hat. Er erzählte einer Erzieherin, er wolle ein Kind abholen. Vermutlich aus Gesprächen hatte er zuvor einen der Kindernamen aufgeschnappt. Da aber die Erzieherin sofort hellhörig wurde und auch die Mutter des Kindes, dessen Name der Mann aufgeschnappt hatte, vor Ort war, wurde der Kontakt mit dem Kind unterbunden. Der Mann verwickelte sich in Widersprüche und begann abstruse Geschichten zu erzählen, bevor er sich aus dem Bereich entfernte. Sofort nachdem die Polizei von der Vorfall erfahren hatte, wurden Nachforschungen zur Person des Mannes eingeleitet. Der Mann ist zwischenzeitlich identifiziert und der Polizei namentlich bekannt. Er wurde eindringlich befragt und ermahnt, sich von Kindern fernzuhalten. Nach dem aktuellen Stand besteht aus Sicht der Polizei kein Grund zur Sorge im Zusammenhang mit der besagten Person. Momentan werden diverse Warnhinweise zu diesem Mann in sozialen Netzwerken und per E-Mail verbreitet. Die Inhalte der Warnungen haben teilweise nichts mit den Tatsachen gemein. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Zurückhaltung im Umgang mit sozialen Medien.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/3114340


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