Shitstorm für einen US-amerikanischen Geschäftsmann, der zwei Baby-Elefanten erschossen haben soll. Stimmt das?

Hinweis: Die nachfolgenden Fotos könnten Leser verstören.

Wir erhielten einige Anfragen zu einem Sharepic, das im Moment auf Facebook als Statusbeitrag geteilt wird.

Darauf zu sehen sind zwei Männer mit Gewehren. Sie stehen hinter einem toten Elefanten, dem in den Kopf geschossen wurde und der in sich zusammengesackt auf dem Boden liegt. Dazu erhält man die Information, dass es sich bei dem Trophäenjäger um Mike Jines, den Besitzer von TopGen Energy handeln würde, begleitet von einem professionellen Jäger namens Max Delezenne.

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Der Faktencheck

Recherchiert man Mike Jines, erhält man per Googlesuche sofort zahlreiche Einträge bezüglich des Skandals.

Laut Independent und Inquisitr erntete der US-amerikanische Geschäftsmann Mike Jines, der Geschäftsmann bei TopGen Energy ist, enormen Shitstorm, nachdem Fotos einer Jagd in Simbabwe vom Oktober 2018 im Netz aufgetaucht waren.

Gegenüber CBS46 soll Jines laut Independent erklärt haben, dass die beiden Elefanten bereits ausgewachsen gewesen seien und es sich nicht um Jungtiere gehandelt haben soll, die grundlos angegriffen hätten. Der Hobby-Jäger beharrt auf Notwehr. Bei dem zweiten Mann handelt es sich um Jäger Max “Buzz” Delezenne.

Internet-Nutzer kritisierten scharf die Zurschaustellung Jines, der mit den toten Tieren posierte. Er erhielt Morddrohungen und Nutzer glauben, dass sich Jines mit dieser Erklärung herausreden möchte.

Internet-Stimmen meinen, Jines fühle sich ertappt und versucht sich vor dem „Palmer Effekt“ zu retten. (Bezugnehmen auf den Fall Walter Palmer, der Cecil den Löwen 2015 mit einer Armbrust nahe dem Hwange National Park erschossen hatte.)

Ergebnis:

Ja, Mike Jines hat zwei Elefanten erschossen. Die Fotos sind echt.

Der Fall ging in den Medien rund und viele Nutzer kritisieren die Handlungen des Geschäftsmannes.

Jines selbst sagt aus, dass er die Tiere aus Notwehr erschossen hätte – Nutzer gehen aber von einer Ausrede aus.

Weitere Quellen:
cbsnews


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