Im Kampf gegen Fake News und virale Verschwörungstheorien setzt Googles Videoplattform YouTube auf Faktenchecks verifizierter Partner.

Diese werden in den Suchergebnissen zu entsprechenden Themen angezeigt. Das neue Feature, das die Verbreitung von Falschinformationen eindämmen soll, ist für erste Nutzer in Indien bereits verfügbar, berichtet „CBS News“. Im weiteren Jahresverlauf soll es demnach auch weltweit verfügbar werden.

Entscheidungshilfe

Wie praktisch überall im Netz, grassieren auch auf YouTube wilde Verschwörungstheorien und andere Falschinformationen. „Im Rahmen unserer laufenden Bemühungen, ein besseres News-Erlebnis auf YouTube zu schaffen, weiten wir unsere Informations-Panels aus, um Faktenchecks geeigneter Publisher auf YouTube zu bringen“, so ein Unternehmenssprecher. Wenn Nutzer nach einem Thema suchen, zu dem oft falsche Informationen verbreitet werden, soll es demnach Pop-ups mit entsprechenden Faktenchecks geben.

Screenshot: Pressetext
Screenshot: Pressetext

Die dort präsentierten Informationen stammen von ausgewählten Faktencheck-Partnern und müssen einen Markup-Prozess nach Standards von http://schema.org durchlaufen. Sie können Begriffe wie „Hoax Alert“ oder „Fake“ enthalten, um darauf hinzuweisen, dass andere Suchergebnisse Fehlinformationen enthalten könnten.

Allerdings bleibt es bei diesen Warnungen. YouTube wird nicht einzelne Videos prüfen oder wegen falscher Informationen entfernen.

Das Feature soll Usern also Kontext bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Start in Indien

Das Feature startet zunächst in Indien, wo es für erste Nutzer bereits verfügbar ist. Dabei stehen Faktenchecks für Nachrichten in Englisch und Hindi zur Verfügung. Check-Partner sind unter anderem BOOM, Quint, Factly, AFP und Jagran, berichtet die „Times of India“. Im weiteren Jahresverlauf soll das Feature dann auch in anderen Ländern starten. Ob die Info-Panels für Kritiker, aus deren Sicht YouTube zu wenig gegen Videos mit Falschinformationen unternimmt, eine ausreichende Maßnahme darstellen wird, bleibt abzuwarten.

Quelle: Pressetext


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